Daten von Steuersündern aus Luxemburg
Die Diskussionen über den Kauf von Daten möglicher Steuersünder werden immer hitziger. Nach Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg hat jetzt auch Bayern ein Angebot bekommen. Es werde derzeit geprüft, bestätigte die bayerische Staatskanzlei am Sonntag in München. Die Entscheidung über den Erwerb liege beim bayerischen Finanzministerium. Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) habe aber schon darauf hingewiesen, dass dies nur geschehen dürfe, wenn die Daten auf rechtsstaatlichem Wege erworben worden seien, sagte eine Sprecherin. Allein aus Luxemburg sollen Daten von mehr als 1000 deutschen Kunden angeboten worden sein.
Indes hat der Steuerskandal Medienberichten zufolge inzwischen zu den ersten Selbstanzeigen beim Trierer Finanzamt geführt.
Im letzten Jahr hat es zu dem Thema eine umfangreiche und hitzige Diskussion im Forum auf diegrenzgaenger.lu gegeben.
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