Dexia ohne Schutzschirm
Die Dexia Bank wird ab dem 30. Juni endgültig und vollständig auf die staatlichen Garantien für ihre Finanzierungsgeschäfte verzichten.
Die Bankengruppe Dexia hatte im Oktober 2009, also auf dem Zinit der Finazkrise, mit Luxemburg, Frankreich und Belgien staatliche Garantien für ihre Finazierungsgeschäfte vereinbart. Ziel war es, die ins Straucheln geratene Dexia vor dem Schlimmsten, einem endgültigen Aus, zu bewahren.
Mit Hilfe der Staatsgarantien sollten Verpflichtungen der Dexia gegenüber anderen Banken abgesichert werden und der dexia gleichzeitig erlauben, sich bei anderen Banken zu refinanzieren. Im Oktober 2009 hatte die Bank auf diese Staatsgarantie für kurzfristige und unbefristete Verträge verzichtet.
Eine ursprüngliche Vereinbarung sicherte Finanzierungsgeschäfte der Dexia in Höhe von 150 Milliarden Euro, was ein Jahr später auf 100 Milliaden Euro reduziert wurde. Der Staat Luxemburg half mit 2,5 Milliarden Euro aus.
Mit diesem Schutzschirm an Staatsgarantien hatte die Dexia Bank bis zum 30. Juni 2010 mittel- und langfristige Schuldverschreibungen in Höhe von 23,2 Milliarden Euro emittiert.
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