Jobabbau bei HSH Nordbank in Luxemburg
Bei der Luxemburger Niederlassung der HSH Nordbank in der Rue Jean Monnet auf Kirchberg sollen 74 von 220 Arbeitsplätze abgebaut werden. Dies hat die Aleba am Dienstagmorgen gegenüber dem Radiosender DNR bestätigt.
Grund für den Stellenabbau sei die Schließung von gleich zwei Abteilungen. Die Sozialplanverhandlungen für die vom Stellenabbau betroffenen Mitarbeiter der HSH Nordbank sind bereits in vollem Gange.
Turbulenzen auf den Finanzmärkten hätten die Geschäftsentwicklung der Bank stark beeinträchtigt, teilt die HSH Nordbank auf ihrer Internetseite mit. Aus diesem Grund habe der Vorstand der HSH Nordbank AG eine strategische Neuausrichtung initiiert.
Update: Stellungnahme LCGB
Laut Informationen der HSH Nordbank wird deren Umbau des Konzerns und die Neuausrichtung weiter voran getrieben. Ein zentrales Element der Neuausrichtung der HSH Nordbank ist die Fokussierung auf die Kerngeschäftsfelder der Bank.
In diesem Zusammenhang hat die Bank die Sozialpartner darüber informiert, dass Sie gemäß den Bestimmungen des Arbeitsgesetzbuches, Massenentlassungen von voraussichtlich 74 Personen vornehmen wird.
Die Gewerkschaften wurden diesbezüglich von der Bank zu Verhandlungen, im Rahmen des Sozialplans eingeladen.
Der LCGB-SESF zeigt sich besorgt darüber, dass die Entlassungswellen bei den Banken nicht abreißt. Seit Juni 2009, wurden Sozialpläne bei der UBS, Kaupthing, JPMorgan Bank, Hypo Vereinsbank, Unicredito, Havilland, Clerical Medical, Commerzbank, Clearstream und zuletzt bei der Sal. Oppenheim bereits ausgehandelt.
Der LCGB-SESF setzt alles daran, dass alle Möglichkeiten zwecks Arbeitserhaltungsmaßnahmen ausgeschöpft und die dann noch unvermeidbaren Entlassungen so sozial verträglich wie nur möglich gestaltet werden.
Mitgeteilt vom LCGB-SESF am 20. Juli 2010