Dauerstress, hohe Arbeitsbelastung, Zeitmangel, unerreichbare Ziele, steigender Druck und negatives Feedback... dies sind nur einige der Gründe, warum sich 20 Prozent der Arbeitnehmer in Luxemburg erschöpft und ausgebrannt fühlen.
Angesichts der Tatsache, dass das Burn Out Phänomen so viele Arbeitnehmer im Großherzogtum betrifft, hat der DP-Abgeordnete Andre Bauler die Regierung aufgerufen, sich diesem Problem anzunehmen und etwas dagegen zu unternehmen.
In einer parlamentarischen Antwort erklärt Arbeitsminsiter Nicolas Schmit, er sei sich dessen durchaus bewusst. Das "Burn Out"- Problem sei bekannt und ein ernst zu nehmendes Thema. Dennoch sei bislang noch keine Studie zu dem Phänomen und die entsprechende Arbeitnehmerbeteiligung in Luxemburg von der Regierung in Auftrag gegeben worden.
Die einzigen verfügbaren Zahlen zu diesem Thema kommen von einer TNS/Ilres Studie, die im Jahr 2009 durchgeführt worden ist. Die Studie hatte ergeben, das 38 Prozent der Befragten, die unter Burn Out-Symptomen leiden, im Bildungsbereich arbeiten.
24 Prozent der Befragten kommen aus dem sozialen Sektor, ebenfalls 24 Prozent der Arbeitnehmer im Reinigungs- und Pfelgedienst klagen über Burn Out.
Schmit räumt ein, dass bei der generellen Sensibilisierung und Aufklärung zum Thema Stress und Stressbewältigung am Arbeitsplatz in Luxemburg noch viel Nachholbedarf bestehe.
Es gebe verschiedene Wege und Initiativen, wie man diejenigen, die sich gemobbt oder erschöpft und ausgebrannt fühlten, unterstützen könne.
Mobbing und Stress auf der Arbeit seien die Hauptursachen für ein Burn Out Syndrom.
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