Zwischen 2007 und 2010 ist die Anzahl der Grenzgänger, die für ihren Weg zur Arbeit den öffentlichen Personennahverkehr nutzen, um 5 % gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von CEPS / Instead, die am Montag veröffentlicht wurde.
Grund sei vor allem die Verbesserung der Verkehrsanbindung von und nach Luxemburg, hier besonders die Busverbindungen, so CEPS. Busreisende machen 3% der Umsteiger aus, 2% fahren lieber Bahn statt Bus.
Zwischen den jeweiligen Herkunftsländern der Grenzgänger gibt es aber deutliche Unterschiede.
2007 nahmen 89,5% der belgischen Pendler das eigene Auto, 8% den Zug, 2,5% den Bus. Im Jahr 2010 waren es noch 88% Autofahrer, 9% Busreisende und 3% Bahnreisende.
Frankreich hat den siginifikantesten Wechsel zu vermelden: 2007 fuhren noch 89% aller französischen grenzgänger mit dem eigenen PKW, 2010 waren es nur noch 83%. 11,5% fahren jetzt mit dem Zug (vorher: 9,5%), 5,5% nehmen den Bus (vorher: 1,5%). Im Zeitfenster der Untersuchung wurden neue Buslinien zwischen Frankreich und Luxemburg in Betrieb genommen.
Aus Deutschland kommende Grenzgänger schließlich nahmen 2007 noch zu 95% das eigene Auto - heute sind es noh 90%, während 2,5% mit dem Zug anreisen (früher 1%) und 7,5% (statt früher 4%) mit dem Bus fahren.
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