Es sind zwar noch 100 Tage, bis die 20. Heilig-Rock-Wallfahrt seit dem Jahr 1512 und die erste im 21. Jahrhundert beginnt, doch schon heute sei ein "Vibrieren" und "Kribbeln" zu spüren.
Das betonten Bischof Dr. Stephan Ackermann, Wallfahrtsleiter Dr. Georg Bätzing und der Geschäftsführer der Wallfahrt, Wolfgang Meyer, bei einer Pressekonferenz am 4. Januar in Trier.
Man sei sowohl organisatorisch als auch inhaltlich in der "heißen Phase der Vorbereitung", sagte der Bischof.
Der Geschäftsführer der Wallfahrt, Wolfgang Meyer, stellte das Programmheft zur Wallfahrt vor. "Es ist ein Überblick, wir wollten kein Buch drucken", sagte er und verdeutlichte damit die Herausforderung, mehrere hundert Veranstaltungen, Informationen für ganz unterschiedliche Zielgruppen, inhaltliche und organisatorische Hinweise auf gut 50 Seiten zusammenzufassen. Von kulturellen Veranstaltungen, die nicht nur "Unterfütterung eines Events", sondern zeitbezogene Auseinandersetzungen mit dem Heiligen Rock seien, über Angebote speziell für Jugendliche, Aktivitäten der Gäste aus der Weltkirche bis hin zu den ökumenischen Wochenimpulsen reicht das Spektrum. Als besondere "Profilpunkte" der Wallfahrt nannte Meyer das Angebot für Pilger und die geistlichen Gemeinschaften. "In den kleinen Angeboten steckt die Würze der Heilig-Rock-Wallfahrt", betonte er. Darauf aufmerksam zu machen, das sei auch eine Aufgabe in den noch vor uns liegenden 100 Tagen bis zum Beginn der Wallfahrt. Und auch wenn Papst Benedikt XVI. nicht zur Wallfahrt komme, so könnte sich Trier doch auf Gäste nicht nur aus dem Bistum, sondern weit darüber hinaus freuen. "Uns liegen Anmeldungen unter anderem aus den Bistümern München, Münster, Osnabrück, Paderborn, Mainz, Luxemburg, aber auch aus Bolivien, Polen oder der Ukraine vor."

v.l.n.r. der Geschäftsführer der Wallfahrt, Wolfgang Meyer,
Bischof Dr. Stephan Ackermann, Wallfahrtsleiter Dr. Georg Bätzing und
Pressesprecherin Judith Rupp bei einer Pressekonferenz am 4. Januar in Trier
Vom 13. April bis 13. Mai 2012 lädt das Bistum Trier zur Heilig-Rock-Wallfahrt nach Trier ein. Dann wird erstmals seit 1996 der Heilige Rock wieder im Trierer Dom zu sehen sein. Die Wallfahrt steht unter dem Leitwort "und führe zusammen, was getrennt ist". Der Heilige Rock, die Tunika Jesu Christi, ist die bedeutendste Reliquie des Trierer Doms. Dort wird er verschlossen und nicht sichtbar aufbewahrt. Die Geschichte des Heiligen Rocks ist ein Gewebe aus Legenden und Überlieferungen. Helena, die Mutter Kaiser Konstantins, soll ihn im 4. Jahrhundert nach Trier gebracht haben.
Papst Benedikt XVI. kommt nicht zur Heilig-Rock-Wallfahrt nach Trier. Das teilte Ackermann ebenfalls am Mittwoch mit.
Der Bischof hatte den Papst vor zwei Jahren zur Wallfahrt eingeladen.
Angesichts des Deutschlandbesuchs von Benedikt XVI.im September wurde aber bereits davon ausgegangen, dass der Papst nicht kommt.
Ackermann äußerte aber seine Zuversicht, dass der Papst einen Delegaten entsenden werde.
Das gesamte Programm der Heilig-Rock-Wallfahrt stellen wir als PDF zum Download bereit.
Dafür
bitte hier klicken!