In Deutschland arbeiten Angestellte wesentlich länger als Berufstätige in anderen europäischen Staaten.
Besonders in Luxemburg genießen Arbeitnehmer gerne viel Freizeit und besonders in Frankreich, wo es noch immer die 35-Stunden-Woche gibt, wird deutlich weniger gearbeitet.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Pariser Wirtschaftsforschungsinstituts Coe-Rexecode, deren Ergebnisse am Donnerstagabend veröffentlicht worden sind.
Demnach haben deutsche Vollzeit-Angestellte im Jahr 2010 im Durchschnitt 1.904 Stunden mit ihrem Job verbracht.
In Luxemburg lag die Arbeitszeit im gleichen Zeitraum bei 1.797 Stunden, in Belgien bei 1.765 und in Frankreich sogar nur bei 1.679.
Die Differenz von 225 Stunden zwischen Deutschland und Frankreich entspricht einer Berechnung der Tageszeitung Le Figaro zufolge sechs Arbeitswochen.
Deutschland lag allerdings nur im Vergleich der Großregion vorne.
Spitzenreiter bei der Arbeitszeit der Angestellten im Jahr 2010 waren die Rumänen, die auf 2.095 Jahresarbeitsstunden kamen.
Überraschenderweise haben übrigens die Griechen im Durchschnitt 1.971 Stunden gearbeitet und lagen damit noch vor Deutschland.
Am kürzesten arbeiteten laut der Untersuchung die Finnen: Sie verbrachten durchschnittlich 1.670 Stunden an ihrem Arbeitsplatz.
Die wichtigsten Ergenisse der Studie in französischer Sprache gibt es hier als PDF-Download.
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