Eintracht Trier : Rot Weiß-Oberhausen 0:0 (Testspiel!)
VfB Borussia Neunkirchen - Eintracht Trier 1:3 (Testspiel!)
Während der Eintracht im Spiel gegen Oberhausen in Bad Bertrich am Samstag noch das fehlende Feintuning anzumerken war, gelang den Männern von Roland Seitz am Sonntag in Neunkirchen schon einiges mehr.
Auf dem stellenweise angefrorenen Kunstrasenplatz im Neunkircher Stadtteil Hangard brauchte das Team von Cheftrainer Roland Seitz einige Minuten, um ins Spiel zu finden. Dass es zunächst beim 0:0 blieb, war nicht zuletzt dem aufmerksamen Andreas Lengsfeld zwischen den Pfosten zu verdanken. Nach rund einer Viertelstunde bekam der SVE das Geschehen dann aber in den Griff. Torschütze zum 0:1 in der 18. Minute war Ahmet Kulabas, der per Kopf auf Eckballvorlage von Tolgay Asma traf. Danach lief es phasenweise sogar richtig rund – einziges Manko war aber die zu geringe Torausbeute. Nach gut einer halben Stunde markierte Wojciech Pollok auf Zuspiel von Asma und Kulabas das 0:2. In der Folge hatten Pollok, aber auch Max Bachl-Staudinger, Tolgay Asma und Olivier Mvondo zum Teil mehrfach eine weitere Resultatserhöhung auf dem Fuß oder dem Kopf.
Die Saarländer kamen in der 70. Minute nach einem strammen 20-Meter-Schuss von Testspieler Emir Ljubijankic zum Anschlusstreffer. Mit seinem zweiten Tor an diesem Nachmittag stellte Wojciech Pollok in der 80. Minute den 1:3-Endstand her.
„Insgesamt bin ich zufrieden. Nach den Startproblemen hat meine Mannschaft ansehnlichen und druckvollen Fußball gespielt. Wir hätten aber einige Tore mehr erzielen müssen“, resümierte Cheftrainer Seitz. Weiter geht es in der SVE-Wintervorbereitung nun am Dienstag, 9.30 Uhr, mit der nächsten Übungseinheit auf dem Moselstadion-Gelände. Danach erfolgt die Abfahrt ins viertägige Kurztrainingslager nach Leipzig, in dessen Rahmen es zu Vorbereitungsspielen gegen die beiden Nord-Regionalligisten RB Leipzig (18. Januar) und VfB Germania Halberstadt (19.) kommt.
New Yorker Phantoms Braunschweig - TBB Trier 78:72 (36:29)
Wieder einmal hat die TBB es versäumt, ein enges Auswärtsspiel nach Hause zu holen - trotz einer Sechs-Punkte-Führung in der Schlussphase ging die Partie mit sechs verloren. Tragischer Held: Dru Joyce. Der Aufbauspieler hatte sein Team zuerst durch eine vorbildliche Aufholjagd nach hohem Rückstand wieder an die Gastgeber herangeführt, vergab aber in den Schlusssekunden drei von vier Freiwürfen - die "big points" machten dann die Braunschweiger, die mit diesem Sieg ihren Play-Off-Anspruch untermauern. Zum ausführlichen Spielbericht geht es hier.
USC München - Immovesta Dolphins Trier 87:70 (39:34)
Stichwort Playoffs: Die sind für die Immovesta Dolphins wieder in die Ferne gerückt - Triers Rollstuhlbasketballer verloren beim Tabellendritten in München, zudem gewann die Konkurrenz aus Frankfurt und Gotha.
Die Vorbereitung auf das Spitzenspiel verlief holprig. Die sechs Kanadier in Reihen der Immovesta Dolphins Trier waren am Samstag erst fünf Stunden vor dem Tip-Off in München gelandet. Sie hatten in der Woche einen Lehrgang des kanadischen Verbandes in Las Vegas absolviert und hingen aufgrund eines verspäteten Fliegers über zwölf Stunden am Flughafen in Toronto fest. Dirk Passiwan blieb also kaum Zeit seine Mannschaft auf die wichtige Partie bei Playoff-Konkurrent München einzustimmen. Umso beeindruckender, dass die Dolphins dem Tabellendritter zunächst auf Augenhöhe begegneten. Das erste Viertel geht knapp an München (19:16). Ausgeglichen sind auch die zweiten zehn Minuten. Zur Pause ist in der Städtischen Sporthalle an der Säbener Straße noch alles offen. Die Dolphins liegen knapp zurück, bleiben aber in Reichweite (34:39).
Doch im dritten Viertel können die Trierer dem Tempo der Hausherren nicht mehr folgen, müssen abreißen lassen. Man spürt: Das Sextett aus Kanada ist platt, die anstrengende Reise und das Jetlag haben Spuren hinterlassen. Janet McLachlan schießt einige Fahrkarten aus dem Feld, Chad Jassman verteilt im Aufbau die Bälle nicht so souverän wie gewohnt und Tara Feser ist in der Verteidigung oft einen Tick zu spät. Die 31-jährige kassiert in nur acht Spielminuten vier Fouls und muss sich weite Teile der zweiten Halbzeit von der Bank ansehen. Die Bayern spielen sich hingegen in einen Rausch und treffen aus allen Lagen. Vor dem Schlussviertel ist die Partie bereits entschieden (64:46). Die Münchener Benjamin Ryklin, Sebastian Magenheim und Ben Döhring sind an diesem Tag nicht zu stoppen- insgesamt 75 Zähler steuert das Trio zu dem Erfolg ihrer Mannschaft bei. „Sie haben unsere Verteidigung oft alt aussehen lassen”, erklärte ein enttäuschter Dirk Passiwan.
Triers Spielertrainer ist mit 40 Punkten wieder einmal bester Korbjäger und glänzt mit einer Wurfquote von fast 70 %. Kendra Ohama (Foto) gibt mit acht Zählern einen gelungenen Einstand.
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