Die 27jährige Altenpflegerin wurde am Samstag, 21. Januar, in ihrer Wohnung in Kinderbeuern (Verbandsgemeinde Kröv-Bausendorf) tot aufgefunden. Ihr 33jähriger Lebenspartner wurde unter dem Verdacht festgenommen, die Frau getötet zu haben.
Die Staatsanwaltschaft hält laut einer Mitteilung vom Montag vormittag den folgenden Tathergang für wahrscheinlich:
Wohl am späten Dienstag abend fesselte der 33jährige seiner Lebensgefährtin die Hände - sie soll damit einverstanden gewesen sein. Der Mann nutzte die Wehrlosigkeit seines Opfers aus und würgte es, zunächst mit den Händen, dann mit dem Kabel einer Steckdosenleiste. Danach stach er seine Freundin zweimal mit einem Messer in der Hals, laut Obduktionsbericht war sie aber bereits durch die Strangulation verstorben.
Später hob er mit der EC-Karte seines Opfers ca. 2.400 Euro von deren Konten ab, um das Geld für sich zu verwenden. Er hielt sich noch bis zu seiner Festnahme am Samstag in der gemeinsamen Wohnung auf. Um eine Entdeckung der Tat zu verhindern, dichtete er die Tür zum Schlafzimmer, in dem die Tat verübt worden war und in dem sich der Leichnam befand, mit Silikon ab. Auf Nachfragen von Nachbarn und Freunden behauptete er, seine Freundin sei zu ihren Eltern nach Görlitz verreist.
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