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Adoboli sagt: "Nicht schuldig!"

Der Mann, der die UBS Milliarden gekostet hat, vom guten Ruf ganz abgesehen, weist die Schuld in allen vier Anklagepunkten zurück. Jetzt gibt es ein Hauptverfahren wegen Anlagebetrugs. 30/01/2012




 Der im September wegen mutmaßlichen Milliardenbetrugs festgenommene Händler der Schweizer Großbank UBS hat auf nicht schuldig plädiert. Kweku Adoboli wies bei der Anhörung vor einem Londoner Gericht in allen vier Anklagepunkten eine Schuld zurück. Mit diesem formalen Akt kann das Hauptverfahren in dem Fall eingeleitet werden. Als vorläufigen Prozessbeginn legten die Richter den 3. September fest. Adoboli soll bis dahin in Untersuchungshaft bleiben.

Der 31-jährige Adoboli soll für einen Verlust von 1,5 Milliarden Euro verantwortlich sein. In zwei Anklagepunkten wird ihm Betrug vorgeworfen, in zwei weiteren Bilanzfälschung. Der Händler war im Londoner Büro der UBS für den Bereich der Exchange Traded Funds zuständig. Das sind Börsenprodukte, die beispielsweise Aktienindizes wie den Dax abbilden. Er war am 15. September in der britischen Hauptstadt festgenommen worden. UBS-Chef Oswald Grübel trat knapp zehn Tage später wegen des Skandals zurück.
  




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