Eigentlich wollte Luxemburg seinen Krankenversicherten bereits zu Beginn des Jahres einen Referenzarzt anbieten.
Die Einführung des Referenzarztes wurde aber aufgrund der noch andauernden Verhandlungen über die Tarifierung der neuen Aufgaben (Prävention, Verwaltung und Betreuung des Patienten anhand einer Akte), mit denen der Arzt betraut werden soll, aufgeschoben.
Die Einführung der neuen Funktion des Referenzarztes in die medizinische Landschaft Luxemburgs wird nun der Regierung zufolge aller Wahrscheinlichkeit nach im März 2012 erfolgen.
Dies geht zumindest aus den Aussagen des Ministers für Gesundheit und Sozialversicherungswesen Mars di Bartolomeo hervor, der diesbezüglich am 26. Januar den Mitgliedern der Gesundheitskommission der Abgeordnetenkammer Rede und Antwort gestanden hat.
Jeder Versicherte kann dann seinen Referenzarzt wählen - allerdings auf freiwilliger Basis..
Es handelt sich dabei um einen Vertrauensarzt, der während der gesamten Betreuung mit der Überwachung der medizinischen Versorgung des Versicherten beauftragt ist, um doppelte Untersuchungen sowie eine übermäßige Einnahme oder Kontraindikationen von Medikamenten zu verhindern. Der Referenzarzt ist nicht nur mit der Betreuung und Führung des Patienten durch das Gesundheitssystem betraut, sondern übernimmt ebenfalls die Koordination von langwierigen Behandlungen oder schweren Krankheiten.
Dem Ministerium zufolge ist vorgesehen, dass das Verhältnis zwischen dem Patienten und dem Arzt schriftlich zu manifestieren.
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