Die Vollsperrung der "Bitburger" auf einer Länge von 700 Meter zwischen der Fachhochschule Trier und der Kaiser-Wilhelm-Brücke soll am 4. Juni dieses Jahres beginnen und bis zum 11. August andauern.
Laufen die Bauarbeiten ohne Probleme ab, wird die wichtige Verkehrsader am 12. August wieder freigegeben.
Die Vollsperrung der Bitburger dauert also nicht, wie ursprünglich geplant, acht Wochen - sondern zehn Wochen.
Und das auch nur, wenn nichts schief läuft.
Das bestätigte die Stadt Trier am heutigen Freitag der versammelten Presse.
Ein Puffer sei dabei nicht eingebaut, die zehn Wochen sei die wirklich dringendst erforderliche Zeit für die Sperrung.
Ob es unter Umständen länger dauern könnte, darauf wollte sich niemand festlegen.
Triers Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani zeigte sich optimistisch, zitierte aber auch den Spruch der Tiefbauer: "Vor der Schaufel ist es dunkel", kleinere oder größere Katastrophen könnten immer passieren.
Bereits ab dem 7. Mai beginnen in einer ersten Phase die Bauarbeiten an den Fußwegen, bevor die Bitburger dann dann ab dem 4. Juni in der zweiten Bauphase vollständig abgeriegelt wird.
In dieser Zeit soll der Verkehr über die A64, die B52 und die A602 geleitet werden.
Natürlich könne man nicht ausschließen, dass Ortskundige Schleichwege benutzen würden.
"Diese werden wir aber nicht ausschildern, um den Fernverkehr nicht durch die Dörfer zu führen".
Dies würde zu einem Chaos führen.
Nach der kompletten Sperrung der Straße, über die aktuellen Angaben der Stat Trier täglich rund 24.000 Fahrzeige rollen, werden die Bauarbeiten noch bis zum Jahresende in einer dritten Phase andauern.
Hier muss mit Einschränkungen unter der Woche und wahrscheinlich mindestens einer weiteren Vollsperrung an einem verlängerten Wochenenden gerechnet werden.
Grundsätzlich soll aber in Phase drei jeweils eine Spur bergauf und eine Spur bergab befahrbar sein.

Wo sollen die Autos alle hin? Regelmäßig staut es sich auf der "Bitburger"
Foto: Amelie Schäffer
Mit dem Termin dürfte auch auf die Studenten und Mitarbeiter der Fachhochschule Trier eine schwierige Zeit zukommen.
Ab der am 4. Juni beginnenden Vollsperrung ist die FH mit dem Auto nur noch von "oben" erreichbar - das Semester dauert allerdings bis zum 30. Juni 2012.
Lediglich zu Fuß kann man von der Kaiser-Wilhelm-Brücke aus zur Fachhochschule gelangen.
Fraglich ist auch, wie es für Orte wie Aach oder Sirzenich mit einer Stadtbusanbindung aussieht, zumal vier Wochen der Vollsperrung außerhalb der Sommerschulferien liegen.
Die Busunternehmen seien informiert worden und müssten jetzt mit Vorschlägen kommen.
Eine Anbindung garantiert Kaes-Torchiani allerdings: "Die Orte werden definitiv mit dem Bus erreichbar sein".
Je nach Umweg ist dabei allerdings auch viel Zeit mitzubringen.
Auch die neue Grenzgängerlinie 117 von Emile Weber fährt normalerweise die über die Bitburger von und nach Luxemburg.
Wir werden rechtzeitig über die abgeänderte Fahrtroute informieren.
Zur offiziellen Mitteilung der Stadt Trier geht es hier entlang.
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Richtung Kirchberg Fahrzeit : 07 min.
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