Angesichts der anhaltend hohen Benzinpreise fordert der Autoclub ADAC eine Erhöhung der Pendlerpauschale.
Besonders die Pendler litten unter den weiterhin sehr hohen Spritpreisen, sagte ADAC-Präsident Peter Meyer der "Bild"-Zeitung.
Die Politik solle "nicht untätig dabei zusehen, wie für Millionen von Menschen Mobilität immer unbezahlbarer wird", sagte Meyer. Es gebe keine Alternative für eine deutliche Erhöhung der Entfernungspauschale. Diese müsse "unbedingt so schnell wie möglich auf die Agenda".
Grenzgänger, die in Luxemburg arbeiten, bekommen auch eine Pendlerpauschale.
Sie ist aber bereits auf der luxemburgischen Lohnsteuerkarte vermerkt und muss nicht, wie in Deutschland, extra eingefordert werden.
Die Entfernung legt die zuständige Steuerbehörde fest, daher braucht sie auch zu Beginn des Arbeitsverhältnisses eine Meldebescheinigung.
Sollte Deutschland nun vorlegen und die Pendlerpauschale aufgrund der drastisch steigenden Spritpreise erhöhen, wird sich auch Luxemburg früher oder später Gedanken machen müssen.
Denn im Großherzogtum ziehen die Preise gleichermaßen an, wie in der Bundesrepublik.
Auch sind es nicht nur Grenzgänger, die tagtäglich viele Kilometer zurücklegen.
Auch zahlreiche in Luxemburg ansässige Arbeitnehmer fahren oftmals längere Strecken zum Arbeitsplatz.
Sollte sich Luxemburg also auch Gedanken machen, wie Berufspendler finanziell entlastet werden können?
Eine Diskussion über die Pendlerpauschale im Forum gibt es hier.
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Ausfahrt Esch-sur-Alzette Fahrzeit : 07 min.
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