EU will hunderte Steuerlecks schließen

Schon einmal hatte die EU-Kommission ihren Mitgliedsstaaten im Jahr 2011 ein Papier vorgelegt, welches das Problem der Steueroasen innerhalb der EU, wie Irland oder Luxemburg, angehen wollte.

In Luxemburg fühlen sich die ganz großen Unternehmen, wie Amazon oder Ebay wohl.

Denn derzeit sorgt die Regierung noch dafür, dass Großkonzerne zu irrwitzig niedrigen Steuersätzen noch mehr Gewinn erhalten.
Die EU-Kommission rechnete kürzlich vor, dass alleine Apple, der weltgrößte Konzern, in der EU im Schnitt gerade einmal 0,003% Steuern bezahl habe.
Doch damit will die EU jetzt - in einem erneuten Anlauf - entgültig Schluss machen.

Konkret geht es der EU um eine Wiederbelebung des Plans einer „Gemeinsamen Konsolidierten Körperschaftssteuer-Bemessungsgrundlage“.
Wer in der EU viele Milliarden Euro jährlich an Gewinnen verdient, so die Europäische Union, und kaum Arbeitsplätze schaffe und noch weniger Steuern zahle, dem solle es künftig stärker an den Kragen gehen, als bislang.

Die Süddeutsche Zeitung (SZ) schreibt in ihrer Freitagsausgabe vom 21. Oktober im Wirtschaftsteil (Seite 17), wonach ihr zur Einsicht der neue EU-Gesetzesentwurf einer Verteuerungs-Reform nun vorgelegt worden sei.Demnach gehe es zunächst darum, europaweit zu regeln, welche Unternehmens-Positionen als Ausgaben zum Gegenrechnen auf Gewinne angesetzt werden dürfen und welche nicht. Die Schulden und Investitionen sind traditionell ein zentraler Gradmesser zur Berechnung einer zu zahlenden Körperschaftssteuer.
 

 

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