Roaming in der EU bald Geschichte

Die EU will das Roaming in ihren Mitgliedsländern im Sommer 2017 endlich endgültig abschaffen. Das neue Motto lautet dann „Roam like home“.

Das wird viele Grenzgänger freuen:
Die Zusatzkosten für die Handynutzung im EU-Ausland werden, wie ursprünglich geplant, Mitte Juni dieses Jahres abgeschafft.
"Das war das letzte Puzzleteil", erklärte der zuständige Vizepräsident der EU-Kommission, Andrus Ansip. "Ab dem 15. Juni können die Europäer in der EU ohne Roaminggebühren reisen."
Außerhalb der EU, also auch in der Schweiz oder der Türkei, bleiben die Roaming-Tarife teilweise extrem hoch.

Vertreter des EU-Parlaments, der Kommission und den Mitgliedsländern verständigten sich auf Höchstgrenzen für Gebühren, die Telekom-Unternehmen der einzelnen Länder sich untereinander in Rechnung stellen.
"Die vereinbarten Obergrenzen sorgen dafür, dass die Anbieter überall in Europa ihre Kosten abdecken können, sind aber niedrig genug, um den Wettbewerb auf den europäischen Telekommärkten zu sichern", sagte die finnische Europaabgeordnete Miapetra Kumpula-Natri.

Dafür etabliert die EU nun Obergrenzen von 3,2 Cent pro Minute für Anrufe und 1 Cent für SMS.
Für Datenvolumen sinken die Obergrenzen schrittweise von zunächst 7,70 Euro pro Gigabyte ab dem 15. Juni auf schließlich 2,50 Euro pro Gigabyte ab dem 1. Januar 2022.
Diese Kostendeckel liegen den Angaben nach etwa 90 Prozent unter den aktuellen Begrenzungen.

Der Beschluss muss noch offieziell gebilligt werden.

Zur Meldung der EU geht es hier entlang.

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