Überfahrenes Stoppsignal Grund für tragisches Zugunglück

Bei dem Zugunglück im Süden Luxemburgs sind ein Mensch getötet und mehrere Personen verletzt worden. (Foto: police.lu)

Am 14. Februar 2017, kurz vor 9 Uhr, sind in Luxemburg ein aus Frankreich kommender Güterzug und ein in Richtung Thionville fahrender Personenzug zwischen dem Stellwerk Bettemburg und Zoufftgen zusammengestossen.
Die Geschwindigkeit der beiden Züge zur Unglückszeit werde auf höchstens 60 Stundenkilometer geschätzt, sagte ein Sprecher der CFL.
Bei dem Zugunglück sind ein Mensch getötet und mehrere Personen verletzt worden. Das hat die Auswertung der Verkehrsdaten ergeben.

Inzwischen, nach Auswertung der Verkehrsdaten, ist klar, dass der Zugführer ein Haltesignal übersehen hat.
Wie die luxemburgische Bahngesellschaft CFL mitgeteilt hat, müsse noch untersucht werden, wie es dazu kommen konnte.

"Ich bin schockiert. Meine Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer", betonte Luxemburgs Verkehrsminister François Bausch.

Am Dienstagnachmittag wurden die teils zusammengequetschten Waggons auseinandergezogen.
Zunächst war unklar gewesen, ob es möglicherweise noch weitere Opfer geben könnte. „Wir gehen jetzt nicht mehr davon aus“, sagte die Sprecherin am Nachmittag.
Allem Anschein nach hätten sich keine Passagiere an Bord des Personenzuges befunden.
 

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