Ryanair-Skandal: Flüge auch am Findel gestrichen

Bis Ende Oktober streicht die irische Billig-Airline kurzfristig jeden Tag Dutzende Flüge.

Ryanair streicht in den kommenden sechs Wochen bis zu 2100 Flüge.
Jeden Tag sollen 40 bis 50 Flüge ausfallen.

Von den Ausfällen von der Fluglinie Ryanair sind auch die Flughäfen Luxemburg und Hahn betroffen.
So wurde am Findel am Montag der Flug nach London/Stansted gestrichen.
Auch der Flug nach Mailand/Bergamo ab Luxemburg am Mittwoch soll ausfallen.
Am Hunsrück-Flughafen Hahn sagte Ryanair die Flüge nach Porto und Malpensa und von und nach Ibiza ab.

Die EU-Kommission mahnte Ryanair, die europäischen Verbraucherrechte der Passagiere zu achten. Diese hätten bei der Absage eines Flugs eine Reihe von Ansprüchen, betonte ein Kommissionssprecher in Brüssel.
Ryanair bietet betroffenen Fluggästen eine Entschädigung von insgesamt bis zu 20 Millionen Euro für die gestrichenen Flüge an.

Die Fluggesellschaft erklärte die Ausfälle mit Kapazitätsengpässen bei der Flugkontrolle, Streiks in Frankreich und einer chaotischen Urlaubsplanung im Unternehmen.
Außerdem wolle man die eigene Pünktlichkeit verbessern.
Der Sprecher der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit, Markus Wahl, erklärte: "Ryanair-Mitarbeiter sagen uns, es werden Flüge gestrichen, weil Piloten das Weite suchen", sagte er der "Mitteldeutschen Zeitung". Ryanair habe eine hohe personelle Fluktuation, weil die Airline niedrigere Gehälter zahle als die Wettbewerber.

Zur vorläufigen Liste aller annulierten Flüge geht es hier.
 

 

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