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Arbeit

Französische Grenzgänger dürfen jetzt mehr Home-Office

Am 1. Januar ist die neue Vereinbarung zwischen Luxemburg und Frankreich in Kraft getreten. Deutschland hinkt weiter hinterher.

Veröffentlicht par Eddy Thor die 08/01/2020 | 2.211 Ansichten

Ab und zu Arbeiten von Zuhause würde einiges erleichtern - und motivieren.

In einigen Branchen wäre es durchaus möglich, ab und zu einen Tag von Zuhause aus zu arbeiten.

Home Office wird immer beliebter. Das hat viele Gründe: Mehr Zeit mit der Familie, weniger Stress und eine entspannte Arbeitsatmosphäre. Unternehmen könnten ihre Angestellten damit durchaus motivieren.
Eine familienfreundliche Unternehmenskultur kann insbesondere den hochqualifizierten Mitarbeitern mit gesuchten Fähigkeiten signalisieren, dass ihre Wünsche und Präferenzen bei der Gestaltung von Arbeit berücksichtigt werden.
Besonders Grenzgänger sparen sich viel Zeit für den Weg zur Arbeit – und oftmals auch Fahrtkosten.

Deutsche Grenzgänger dürfen – rein steuerlich gesehen – bis zu 19 Tage im Jahr von Deutschland aus arbeiten.
Das ist nicht die Welt und gehört dringend reformiert.

Relevanter Artikel: Mehr Homeoffice für Grenzgänger gefordert

Pendler aus Frankreich haben jetzt mehr Möglichkeiten

Frankreich ist bereits einen kleinen Schritt weiter. Seit Anfang des Jahres dürfen Grenzgänger, die in Frankreich wohnen und in Luxemburg arbeiten, bis zu 29 Tage “Telearbeit” verrichten – ohne diese Zeit in Frankreich versteuern zu müssen. Ein entsprechendes zwischenstaatliche Abkommen war am 20. März 2018 in Paris unterschrieben worden. 10 Tage mehr als in Deutschland sind jetzt nicht die Welt – aber imerhin.
Das entsprechende Doppelsteuerungsabkommen zwischen Luxemburg und Belgien erlaubt derzeit 24 Tage – im vergangenen Jahr war allerdings die Rede davon, diese Toleranzschwelle auf 40 Tage zu erhöhen.

Es wäre ja schon an der Zeit, dass sich Luxemburg und Deutschland da mal zusammensetzen.
Nachhaltiger wäre es nämlich – und im europäischen Sinne.

 

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