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Arbeit

Kollektivurlaub 2023 in Luxemburg: hier sind die Termine

Gewerkschaften und Arbeitgeber hatten sich im November letzten Jahres geeinigt, es fehlte nur noch die Zustimmung der Regierung: nun ist es vollbracht…

Veröffentlicht par Helge Germeshausen die 18/01/2023 | 1.324 Ansichten

Die Daten für den congé collectiv 2023 stehen fest

Beschäftigte im Baugewerbe können ihren zukünftigen Urlaub buchen. Vom Ausland aus gesehen ist der ‘congé collectiv’ ein seltsamer luxemburgischer “Brauch”, der immer wieder überrascht. Dennoch wird der Kollektivurlaub auch 2023 noch für alle Beschäftigten im Hoch- und Tiefbausektor gelten. Das sind rund 47 000 Personen! Und das zweimal im Jahr.

OGBL, LCGB, Groupement des Entrepreneurs du Bâtiment et des Travaux Publics und die Fédération des Entreprises Luxembourgeoises de Construction et de Génie Civil hatten sich vor zwei Monaten auf die Daten dieser “Zwangsruhezeiten” geeinigt. Als die Branche sich darauf vorbereitete, die Werkzeuge wieder in Betrieb zu nehmen, bestätigte die Regierung den vorgeschlagenen Zeitplan.

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Um der Sommerhitze zu entgehen oder die mit der Winterkälte verbundenen Ausfallzeiten zu vermeiden, wurde beschlossen, dass der Kollektivurlaub gelten soll:

> Von Freitag, dem 28. Juli bis Sonntag, dem 20. August 2023 (einschließlich des Feiertags 15. August also).

> Von Freitag, dem 22. Dezember bis Mittwoch, dem 10. Januar 2024 (einschließlich des Weihnachtsfeiertags und Neujahrs).

Im vergangenen Jahr hatten in der Sommersaison nur 132 Unternehmen eine Ausnahmegenehmigung erhalten. Das bedeutet, dass 1.221 Arbeitnehmer mobilisiert wurden, meist um schwere Infrastruktur- oder Schulbaustellen fertig zu stellen.

Düstere Stimmung

Zu Beginn des Jahres 2023 findet der Aufschwung in einem düsteren Umfeld statt. Während Luxemburg einen Anstieg der Immobilienpreise um 140 % in 12 Jahren und eine Vielzahl von Immobilienprojekten erlebt hat, wird der Markt immer enger.

Die Gründe dafür sind: sowohl der Mangel an Baumaterialien, als auch die steigenden Preise für diese, die Kraftstoffpreise und die steigenden Kreditkosten.

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