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Arbeit

Mega-Lockdown bis 14. Februar – so sind die neuen Regeln

Beschlussvorlage hier als Download: Kitas und Schulen grundsätzlich zu und Medizinische Masken teilsweise Pflicht

Veröffentlicht par Eddy Thor die 20/01/2021 | 3.312 Ansichten

Foto: Bundesregierung

Das der Lockdown nochmals verlängert werden muss, war klar.
Bund und Länder haben am Dienstag stundenlang über weitere Maßnahmen diskutiert, bis Kanzlerin Angela Merkel schließlich am Abend die Ergebnisse präsentierte.

Demnach soll der derzeit bestehende Lockdown bis zum 14. Februar verlängert werden.

Kitas und Schulen sollen “grundsätzlich” geschlossen bleiben.
Bei allen Folgen dieser Entscheidung gebe es ernst zu nehmende Hinweise, dass sich die Virus-Mutation stärker unter Kinder und Jugendlichen verbreitet, als das bei dem bisher bekannten Virus der Fall ist.

Unternehmen werden kontrolliert

Bund und Länder haben sich auch darauf geeinigt, dass Arbeitgeber ihren Beschäftigten künftig das Arbeiten im Homeoffice überall dort ermöglichen müssen, wo es die Tätigkeiten zulassen. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat bereits angekündigt, dass es Kontrollen diesbezüglich geben wird.
Die Firmen, die weiter mit Präsenz arbeiten müssen, müssen weitere Auflagen beachten.

Das Tragen medizinischer Masken in Geschäftenund in öffentlichen Verkehrsmitteln – damit sind OP-Masken und FFP2-Masken gemeint – wird zur Pflicht.
Auch in Alten- und Pflegeheimen gibt es für das Personal beim Kontakt mit den Bewohnern eine FFP2- Maskenpflicht.

Zusätzlich soll die Auslastung in den öffentlichen Verkehrsmitteln reduziert werden.

Aber: Private Zusammenkünfte sollen weiterhin im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet sein.

Den aktuellen Beschluss gibt es hier als Download.

Länder müssen Regeln noch festschreiben

Wann die gänzlich neuen oder geänderten Maßnahmen in Kraft treten, ist noch nicht final geklärt.
Denn wann wirksam werden, entscheiden die Bundesländer in den meisten Fällen selbst.
Es müssen teilweise Details besprochen und Verordnungen formuliert, geändert und erlassen werden.
Am Mittwoch, 20.1.2021 beraten mehrere Landesregierungen darüber, mit einer zügigen Umsetzung ist zu rechnen.

 

 

 

 

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