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Update – Inzidenz für Trier jetzt bei 63,1 – Maskenpflicht in Schulen

RLP mit neuen Regeln ab 25. Oktober- Impfungen voraussichtlich Anfang 2021

Veröffentlicht par Eddy Thor die 23/10/2020 | 1.720 Ansichten

Am heutigen Freitag, 23,10.2020 wurden dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg 40 weitere Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet – 21 aus dem Landkreis und 19 aus der Stadt Trier.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell (Stand 13:00 Uhr) in der Stadt Trier bei 63,1. Auch im Landkreis ist der Wert über die 50er-Marke gesprungen. Die 7-Tage-Inzidenz beschreibt die Anzahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen. Damit bleiben Landkreis und Stadt in der Warnstufe ROT des Warn- und Aktionsplanes des Landes Rheinland-Pfalz.

Ab morgen gilt innerhalb des Alleenrings in Trier die Verpflichtung, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Ab Montag gilt Maskenpflicht in allen weiterführenden Schulen auch während des Unterrichts. Dem schließen sich auch die Uni und die Fachhochschule Trier an.
Der Landkreis Trier-Saarburg liegt jetzt bei 54,9.

Allgemeine Regeln für RLP

Ab Montag, 26. Oktober 2020, dürfen private Feierlichkeiten „in angemieteten oder zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten oder Flächen“ nur noch mit maximal 25 insgesamt anwesenden Personen stattfinden. Diese Regelung hat der rheinland-pfälzische Ministerrat heute beschlossen. Sie gilt für ganz Rheinland-Pfalz.

Bisher war dies noch mit bis zu 75 Personen unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen möglich. Zugleich wird die aktuelle Corona-Bekämpfungsverordnung bis zum 30. November 2020 verlängert.

„Die Entwicklung der Corona-Infektionen in den Regionen unseres Landes erfüllen mich und uns alle hier mit großer Sorge. Auslöser bleiben vor allem private Feiern: Aus einer fröhlichen Geburtstags- oder Hochzeitsfeier kann sich rasend schnell ein Corona-Cluster entwickeln. Und aus einem solchen Cluster können sich auf einen Schlag mehrere Infektionsketten entwickeln, die dann nur noch sehr schwer beherrschbar sind“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Ihr sei bewusst, dass das Bedürfnis gemeinsam zu feiern, zusammenzusitzen und fröhlich zu sein groß sei. „Die aktuelle Lage lässt dies momentan leider nicht zu. Denn wir wissen: die Gefahr der Ansteckung ist da am größten, wo der Abstand nicht eingehalten wird, wo keine Masken getragen werden und sich das Virus so durch direkte Übertragungen oder durch die Luft weiter verbreiten kann“, so die Ministerpräsidentin.

„Wir begrüßen angesichts der rasant steigender Infektionszahlen eine einheitliche Begrenzung der privaten Feierlichkeiten. Wir brauchen neben den regionalen Maßnahmen des Warn- und Aktionsplans hier jetzt einheitliche Regeln. Es ist ein leider notwendiger Schritt, um den weiteren Anstieg der Infektionszahlen zu verlangsamen. Unser gemeinsames Ziel ist, dass die derzeit hoch belasteten Gesundheitsämter in unseren Städten und Landkreisen weiter in der Lage sind, die Infektionsketten nachzuverfolgen“, erklärte Burkhard Müller, Geschäftsführender Direktor des Landkreistages Rheinland-Pfalz.

„Wir müssen weiterhin alles dafür tun, um einen zweiten flächendeckenden Lockdown mit möglicherweise gravierenden Folgen zu vermeiden. Dafür appellieren wir an die gesamte Bevölkerung, die jeweiligen Corona-Maßnahmen zu beachten und zu befolgen. Für die Städte in unserem Land ist es wichtig, auch weiterhin am tatsächlichen Infektionsgeschehen orientiert Maßnahmen zu treffen. Die Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen in den Corona-Task-Forces funktioniert gut. Wir haben dort gemeinsam die notwendigen Entscheidungen getroffen“, erklärte Fabian Kirsch, Geschäftsführender Direktor des Städtetags Rheinland-Pfalz.

„Wer möchte, dass wir auch in Zukunft gesund, sicher, gut ausgebildet und in Wohlstand in unserem Land leben können, der muss jetzt Verzicht üben. Solidarität und Rücksicht statt Egoismus – das ist das Gebot der Stunde“, sind sich Land und Kommunen einig.

Impfungen voraussichtlich Anfang 2021

Das Gesundheitsministerium rechnet für die ersten Monate kommenden Jahres mit einem Impfstoff.
Man erwarte, dass Anfang 2021 ein Impfstoff zur Verfügung stehe, sagte ein Sprecher des Ministeriums am Freitag.

Die Bild-Zeitung hatte zuvor unter Berufung auf Teilnehmer einer Videoschaltkonferenz der Gesundheitsminister der Länder mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) berichtet, dass Impfungen schon früher möglich sein könnten. Spahn habe dort erklärt, die Firma Biontech (Mainz) stehe dicht vor der Zulassung eines Impfstoffs. Auf Nachfragen, wann er mit ersten Impfungen rechne, habe Spahn gesagt, dies „könnte noch vor Ende des Jahres passieren“.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn veranschlagt für eine mögliche Impfung der Bevölkerung gegen das neuartige Coronavirus mindestens ein halbes Jahr Zeit. Sobald genügend Impfstoff zur Verfügung stehe, könne “in sechs, sieben Monaten ein großer Teil derjenigen, die wollen, geimpft werden”, sagte er dem “Spiegel”. Spahn bekräftigte erneut, dass es keine Impfpflicht geben werde.

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