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Wegen Mutationen: Spahn will strengere Einreiseregeln

Müssen auch Grenzgänger bald regelmässig zum Test?

Veröffentlicht par Eddy Thor die 12/01/2021 | 2.219 Ansichten

Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn will die Ausbreitung hoch ansteckender Corona-Mutationen in Deutschland durch strengere Einreiseregeln verhindern.

Einem Bericht des “Spiegel” zufolge plant der CDU-Politiker unter anderem eine generelle Testpflicht vor Abflug für alle Reisenden aus Ländern, in denen die beiden Mutationen bereits grassieren oder in denen die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz bei über 200 liegt.
Eine entsprechende Rechtsverordnung soll dem Bericht zufolge bereits ab Donnerstag gelten.

Dem Berciht zufolge müssten vorallem Reisende aus Großbritannien, Irland und Südafrika wegen der dort verbreiteten Corona-Varianten bei Einreise in Deutschland einen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sei.
Wegen der hohen Sieben-Tages-Inzidenz wären nach aktuellem Stand aber auch Staaten wie die USA oder die Schweiz von der Regelung betroffen.

Neben den Pflichttests sieht der Ministeriumsentwurf laut dem Bericht auch vor, dass Reisende aus den betroffenen Ländern sich bei einem Online-Reiseportal registrieren müssen.
Dies soll laut “Spiegel” eine Kontrolle der zehntägigen Quarantänepflicht für die Reisenden erleichtern.

Was müssen Grenzgänger machen?

Grenzgänger nach Luxemburg sind bislang nicht von strengeren Maßnahmen beim Grenzübertritt betroffen.
An anderen Grenzen gibt es allerdings bereits Einschränkungen.

Deutsche Berufspendler müssen bei der Einreise nach Dänemark beispielsweise nun wöchentlich dokumentieren, dass sie nicht mit dem Coronavirus infiziert sind. Das sorgt für lange Warteschlangen und Ärger in Flensburg.

Auch tschechische Pendler, die nach Sachsen kommen, brauchen wöchentlich einen Corona-Test.

 

 

 

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