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Finanzen

Banking-Apps im Test: 12 Anbieter überzeugen

Schnell noch mal den Kontostand checken, bevor man eine Lokalrunde schmeißt, oder auf langen Bahnfahrten Rechnungen überweisen – mit einer guten Banking-App geht so etwas einfach, schnell und sicher.

Veröffentlicht par KaptanListe die 25/09/2018 | 848 Ansichten

Auf dem Handy den Kontostand abfragen – für einige gehört das zum Alltag.
Viele Bankkunden schrecken aber immer noch vor solch einem digitalen Angebot zurück.
Dabei kommt die Stiftung Warentest zu dem Ergebnis, dass Mobilebanking auf dem Smartphone so sicher ist wie am PC zu Hause.

Jeweils 19 Banking-Apps für Android und iOS vergleicht die aktuelle Ausgabe des „test“-Magazins (10/18).
Zwölf Banking-Apps überzeugen mit der Note „gut“, vier mit „ausreichend“ und der Rest mit dem Ergebnis „befriedigend“.

Testsieger ist die App der Sparkasse (Android-Note 2,2, iOS-Note 2,0).
Auch die Apps von Drittanbietern wie Finanzblick und Outbank sowie die knapp acht Euro teure App Banking 4 schneiden mit guten Bewertungen ab.

Die Postbank und Targobank schneiden mit der Note ausreichend am schwächsten ab.
Das liegt aber nicht an mangelnder Sicherheit, sondern am geringen Funktionsumfang. So funktionierte die Überweisung ins Euro-Ausland im Test nicht.

Praktische Funktionen und hohe Sicherheit

Positiv heben die Tester praktische Funktionen der Apps hervor. Bereits vor drei Jahren wurden Banking-Programme das erste Mal untersucht. Seitdem hat sich viel getan: Neue Funktionen wie etwa die Fotoüberweisung ersparen Nutzern lästiges Tippen.
Über die Smartphonekamera fotografiert man eine Rechnung und die App füllt alle notwendigen Informationen selbst aus.

Neben dem Funktionsumfang und der Bedienung untersucht Stiftung Warentest auch die Sicherheit und Datenschutzbestimmungen.
Das erfreuliche Ergebnis: Bei keiner der untersuchten Apps konnten Transaktionsdaten von Dritten ausgelesen werden.
Mobile Banking ist so sicher wie Onlinebanking“, so Projektleiter Stefan Fischer, „die Apps stellen eine sichere Verbindung mit dem Bankserver her.“ Alle guten Apps sind multibankenfähig – das heißt, Kunden können Konten verschiedener Banken einbinden und sind nicht an die App ihrer Hausbank gebunden.
Das gilt nicht nur für Apps von Drittanbietern, sondern auch für bankeigene Apps.

Dennoch sollten Nutzer sensibel agieren.
Die Tester raten: „Die Banking-Apps selbst sollten auf jeden Fall aus den offiziellen Stores bezogen werden und Überweisungen nicht in öffentlichen WLAN-Netzwerken durchführt werden.“

Den kompletten Test der Banking-Apps gibt es kostenpflichtig auf www.test.de und in den aktuellen Ausgabe des Magazins „test“ (10/18)

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