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Finanzen

Erzeugerpreise gehen durch die Decke

Die preise kennen gerade nur eine Richtung: nach oben. Doch nicht nur die Konsumenten haben zu kämpfen.

Veröffentlicht par Eddy Thor die 06/05/2022 | 1.078 Ansichten

Im März 2022 stiegen die Erzeugerpreise in der Industrie gegenüber Februar 2022 im Euroraum um 5,3% und in
der EU um 5,4%, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union.
Deutschland (+4,8 Prozent) und besonders Luxemburg (+0,6 Prozent) liegen unter dem EU-Durchschnitt.

Massiver Anstieg im Vergleich zum Vorjahr

Im Februar 2022 waren die Preise sowohl im Euroraum als auch in der EU um 1,1% gestiegen.
Gegenüber März 2021 stiegen die Erzeugerpreise in der Industrie im März 2022 im Euroraum um 36,8% und um
36,5% in der EU (Deutschland: +30,7 Prozent, Luxemburg: +18,9 Prozent).

Quelle: Eurostat

Monatlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und Mitgliedstaat

Im Euroraum stiegen die Erzeugerpreise in der Industrie im März 2022 gegenüber Februar 2022 im Energiesektor
um 11,1%, für Vorleistungsgüter um 2,8%, für Verbrauchsgüter um 2,4% und für Investitionsgüter und
Gebrauchsgüter um 0,8%. Die Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt ohne den Energiesektor stiegen um
2,1%.
In der EU stiegen die Erzeugerpreise in der Industrie im Energiesektor um 11,6%, für Vorleistungsgüter um 2,9%,
für Verbrauchsgüter um 2,6% und für Investitionsgüter und Gebrauchsgüter um 1,0%.
Die Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt ohne den Energiesektor stiegen um 2,3%.
Die höchsten monatlichen Anstiege der Erzeugerpreise in der Industrie wurden in Irland (+36,1%),
Griechenland (+8,8%) und Portugal (+8,4%) registriert. Der einzige Rückgang wurde in der Slowakei (-1,1%)
beobachtet, während die Erzeugerpreise in der Industrie in Malta unverändert blieben.

Jährlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat

Im Euroraum stiegen die Erzeugerpreise in der Industrie im März 2022 gegenüber März 2021 im Energiesektor
um 104,1%, für Vorleistungsgüter um 22,6%, für Verbrauchsgüter um 8,7%, für Gebrauchsgüter um 7,9% und für
Investitionsgüter um 6,5%.
Die Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt ohne den Energiesektor stiegen um 13,6%.
In der EU stiegen die Erzeugerpreise in der Industrie im Energiesektor um 101,3%, für Vorleistungsgüter um
22,8%, für Verbrauchsgüter um 9,5%, für Gebrauchsgüter um 8,4% und für Investitionsgüter um 6,9%.
Die Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt ohne den Energiesektor stiegen um 14,1%.
Die Erzeugerpreise in der Industrie stiegen in allen Mitgliedstaaten, wobei die höchsten jährlichen Anstiege in
Irland (+106,1%), Rumänien (+67,6%) und Dänemark (+62,0%) registriert wurden.

 

 

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