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Arbeit

Keine Sondersteuer für Luxemburg

Die Corona-Pandemie kostet viel Geld. Doch sollen dafür auch die Arbeitnehmer zur Kasse gebeten werden?

Veröffentlicht par Eddy Thor die 14/07/2021 | 2.005 Ansichten

Luxemburg hat zur Bewältigung der Corona-Pandemie viel Geld ausgegeben.
Bereits vor einigen Monaten hatte Vizepremierminister Dan Kersch (LSAP) eine mögliche Corona-Steuer ins Spiel gebracht.
Auch Innenministerin Taina Bofferding, ebenfalls von der Partei LSAP, zeigte sich offen für den Vorschlag, dass sich auch die Arbeitnehmer an den Kosten beteiligen könnten.
So könnte die Schuldenlast des Großherzogtums gemindert werden.

Ablehnung der Sondersteuer

Bereits im Mai dieses Jahres hatte Luxemburgs Finanzminister Pierre Gramegna (DP) einer möglichen Corona-Steuer allerdings eine Absage erteilt.

Relevanter Artikel: Keine Corona-Steuer für Luxemburg – erstmal

Gramegna hat seine Meinung dazu Medienberichten zufolge auch nicht geändert.
Demnach werde es weder Steuererhöhungen noch -senkungen geben.

Geld lieber reinvestieren

Auch  Unternehmen sollen keine höheren Steuern zahlen müssen.
Gilles Baum zufolge sollen selbst Firmen, die in der Krise Geld verdient haben, die Möglichkeit bekommen, dieses auch zu reinvestieren. Der Vorsitzende der DP fordert eine Mindestbesteuerung von Unternehmen auf globaler Ebene.

Relevanter Artikel: Europas Steueroasen leisten Widerstand

Auch die Partei CSV hält nichts von einer Corona-Steuer.
Der Aufschwung könnte dadurch ausgebremst werden.

 

 

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