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Finanzen

Mobilfunk im Ausland: Keine Roaminggebühren für weitere zehn Jahre

Besonders Grenzgänger profitieren seit einiger Zeit vom Wegfall der Roaming-Gebühren im Ausland. Die Regelung wird nun verlängert – und verbessert.

Veröffentlicht par Eddy Thor die 09/12/2021 | 785 Ansichten

Grafik: Bundesregierung

Verbraucher in der EU können weitere zehn Jahre vom Wegfall der Roaming-Gebühren profitieren.

Darauf haben sich Unterhändler der EU-Staaten und des Europaparlaments in der Nacht zum Donnerstag geeinigt.
Damit können Verbraucher mit ihrem Handy auf Reisen weiter zu den gleichen Kosten telefonieren, im Internet surfen oder SMS schreiben wie zu Hause.
Denn ursprünglich wäre die derzeit geltende Regelung zum Roaming Mitte kommenden Jahres ausgelaufen, die EU-Kommission schlug jedoch vor, sie zu verlängern.

“Roam like at home”

Das Programm „Roam like at Home“ wird demnach also um weitere zehn Jahre verlängert.
Im Rahmen der Vereinbarung, die auf die Abschaffung der Roaming-Zuschläge im Jahr 2017 folgt, werden die Verbraucher ihr Smartphone auf Reisen im EU-Ausland weiterhin ohne zusätzliche Gebühren zu den bereits zu Hause gezahlten Gebühren nutzen können.
Die Roaminggebühren entfallen in den 27 EU-Staaten sowie in Norwegen, Island und Liechtenstein.

 

Neu Anspruch auf gleiche Qualität

Laut Beschluss im Ausland haben Kunden in Zukunft auch Anspruch auf die gleiche Qualität und Geschwindigkeit der Mobilfunkverbindung wie im Inland.
«Absichtliches Herunterdrosseln gehört somit der Vergangenheit an», versprach die österreichische EU-Abgeordnete und Chefverhandlerin des Parlaments Angelika Winzig.
Die Roaming-Anbieter werden verpflichtet, die gleiche Roaming-Qualität wie im Inland anzubieten, wenn die gleichen Bedingungen im Netz des Gastlandes verfügbar sind. Zu diesem Zweck haben die Abgeordneten eine Bestimmung durchgesetzt, die Praktiken verbietet, die die Qualität der Roamingdienste verringern (z. B. durch Umschalten der Verbindung von 4G auf 3G).

Auch der Notruf soll kostenlos kontaktiert werden können.

Zur Mitteilung des Europäischen Parlaments geht es hier entlang.

 

 

 

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