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Finanzen

Was kommt nach dem Mindestlohn

Während ganz Deutschland über den geplanten gesetzlichen Mindestlohn diskutiert, existiert eine solche Regelung in den meisten Ländern der EU schon.

Veröffentlicht par KaptanListe die 24/11/2013 | 3.332 Ansichten

Aktuell gibt es in 21 EU-Staaten einen Mindestlohn – mit gravierenden Unterschieden.
Die gesetzliche Lohnuntergrenze bewegt sich der Hans-Böckler-Stiftung zufolge allein innerhalb der EU zwischen 0,95 Euro in Bulgarien und 11,10 Euro pro Stunde in Luxemburg.
Allerdings sind auch die Lebenshaltungskosten mit die höchsten in Europa.
In Belgien liegt der gesetzliche Mindestlohn derzeit bei 9,10 Euro pro Stunde, in Frankreich bei 9,43 Euro.
Deutschland steuert jetzt auf einen ersten Mindestlohn von 8,50 Euro hin.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bekräftigte den Kompromiss am Donnerstag: „Auch ich werde Sachen zustimmen müssen, die ich von Haus aus nicht für richtig gehalten habe“, sagte sie bei einem Führungskräftetreffen der „Süddeutschen Zeitung“ in Berlin.
Noch offen sind Höhe und Starttermin des verbindlichen unteren Stundenentgelts.
Die Reaktionen der Wirtschaftz sind geteilt.
Während große Handelskonzerne entspannt reagieren, haben kleine Betriebe Angst um ihre Existenz.
  

 


Mindestlohn in Europa: Nur 95 Cent in Bulgarien – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/wirtschaft/Mindestlohn-in-Europa-Nur-95-Cent-in-Bulgarien-id27496297.html

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253 Kommentare
Vor 7 Jahren

...und was kommt nach dem Mindestlohn?