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Gesellschaft

20.407 Neuinfektionenund mehr Todesfälle

Veröffentlicht par Eddy Thor die 08/04/2021 | 827 Ansichten
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Die Gesundheitsämter haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) 20.407 neue Corona-Infektionen gemeldet, 3893 weniger als vor einer Woche.

Allerdings steigt die Zahl der Todesfälle: Wurden letzte Woche 201 weitere Tote registriert, waren es jetzt 306.

Bundesweite Inzidenz sinkt

Die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bundesweit bei 105,7.
Am Vortag wurde sie mit 110,1 angegeben.
Um daraus einen Trend abzulesen, ist es noch zu früh.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Mittwochabend bei 0,76 (Vortag: 0,81). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 76 weitere Menschen anstecken.

Das RKI geht aber davon aus, dass sich rund um die Osterfeiertage weniger Menschen testen ließen, was zu einer geringeren Meldezahl an die Gesundheitsämter führe.
Außerdem könne es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter an allen Tagen Daten übermittelt hätten.

 

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foxi1000
72 Kommentare
Vor 6 Tagen

Ach jetzt doch, die steigenden oder sinkenden Infektionszahlen sind doch von der Anzahl der Tests abhängig. Wie gefährlich soll das Virus wohl sein, wenn die Gesunheitsämter es nicht für nötig halten an allen Tagen Daten zu übermitteln? Alles lächerlich!!!! Und nun bei sinkenden Zahlen den Lockdown noch zu verschärfen, welche Richtung gehen wir? Gibt den Menschen wieder Ihre Grundrechte zurück bevor vielleicht noch mehr passiert.

transfrontalier123
19 Kommentare
Vor 6 Tagen

Die Infektionszahlen wie sie gegenwärtig erhoben werden sind in der Tat lächerlich, denn sie hängen davon ab wer und wieviele sich testen lassen, ob freiwillig oder unfreiwillig.
Um einen repräsentativen Querschnitt zu haben müsste man, wie es seriöse Meinungsforschungsinstitute auch tun, aus jeder sozialen Schicht oder Berufsgruppe per Zufall eine bestimmte Anzahl an Personen auswählen, diese testen und dann könnte man das Ergebnis hochrechnen und hätte eine seriöse und aussagefähige Zahl zur Hand.
Insbesondere wüsste man dann auch, in welchen Altersgruppen wieviele Menschen überhaupt keine Symptome haben.
Die gegenwärtige Methode der Erhebung ist genauso seriös wie Meinungsumfragen von yougov, nämlich gar nicht.
Bei Emnid, Infas werden Umfragen dergestalt durchgeführt, dass Personen ausgewählt werden und deren Identität oder Existenz auch bis zu einem gewissen Grad überprüft wird.
Bei yougov kann ich mich einfach so per Internet x-mal registrieren und meine Meinung abgeben, da muss ich mich dann nicht wundern, wenn yougov immer dann in der Presse zitiert wird, wenn es darum geht, die Zustimmung der Bevölkerung zu irgendwelchen Massnahmen hervorzuheben. Einfacher Umfrageergebnisse faken als bei yougov geht ja wohl nicht.