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Gesellschaft

200.000 Euro in der Brotdose

Mit ausgefallenen Verstecken für den Schmuggel von Bargeld über die deutsch-luxemburgische Grenze kennen sich Zollbeamte gut aus. Dennoch überrascht der Einfallsreichtum mancher Menschen immer wieder.

Veröffentlicht par KaptanListe die 20/05/2011 | 2.707 Ansichten

Maximal 10.000 Euro dürfen innerhalb der EU ohne vorherige Anmeldung über eine Landesgrenze gebracht werden.

Weil man mit einem Konto in Luxemburg Steuern sparen kann, erfreuen sich Anlagen im Großherzogtum nach wie vor großer Beliebtheit.

Was aber tun, wenn man nun dringend Bargeld braucht?

Immer wieder gelingt es den erfahrenen Zollfahndern, findige Verstecke von Reisenden aufzudecken, die teils hohe Geldbeträge von Luxemburg nach Deutschland transportieren.

Dies musste am Mittwoch auch ein Mann aus Hessen erleben, der die stattliche Summe von 200.000 Euro über die Grenze schmuggeln wollte – getarnt in einer Brotdose.

Neben der Brotdose fanden die Fahnder auch einen Stadtplan von Luxemburg im Rucksack des 56-Jährigen.
Weil er das mitgeführte Bargeld auf Befragen durch die Zollbeamten nicht angemeldet hatte, wurde gegen ihn ein Verfahren eingeleitet.
Dem Mann droht nun ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro.

Seit 1998 führt der Zoll stichprobenartig Kontrollen an den Grenzen zu den EU-Mitgliedstaaten durch.
Damit soll unter anderem Geldwäsche aufgedeckt werden.

 

  

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