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Gesellschaft

Begrenzung des Anstiegs der Erdgaspreise im Großherzogtum

Direkte Maßnahmen der luxemburgischen Regierung, um Haushalten bei der Bewältigung der Preisexplosion zu helfen. So mitgeteilt vom Ministerium für Energie und Raumordnung.

Veröffentlicht par AymericHenniaux die 27/11/2022 | 242 Ansichten

Automatisch laufende Maßnahme seitens des Großherzogtums: Begrenzung des Anstiegs der Erdgaspreise.

Vergangenen Mittwoch, den 23. November 2022, verabschiedete die Abgeordnetenkammer einen Gesetzentwurf zur Einführung eines staatlichen Beitrags zur Begrenzung des Preisanstiegs bei der Erdgasversorgung für bestimmte Endkunden.

Dieser Gesetzentwurf ist eine Reaktion auf den außergewöhnlichen Anstieg der Gaspreise, der die Regierung zu der Entscheidung veranlasste, den Anstieg der Erdgaspreise für Haushaltskunden auf +15 % im Vergleich zum durchschnittlichen Erdgaspreisniveau im September 2022 zu begrenzen.

Keine Aktion seitens Endverbrauch nötig

Das Gute ist auch: der Verbraucher muss keine Schritte unternehmen. Diese Maßnahme gilt automatisch, es sind keine weiteren Schritte erforderlich. Heißt, man muss nichts weiter unternehmen. Sie gilt ab dem 01. Oktober 2022 bis zum 31. Dezember 2023.

Insgesamt werden die Auswirkungen auf den Haushalt auf ungefähr 500 Millionen Euro geschätzt. Der luxemburgische Staat wird auch weiterhin die Kosten für das Gasnetz bis Ende Dezember 2023 übernehmen.

Für weitere Informationen über die Begrenzung des Anstiegs der Erdgaspreise für Privatkunden hat das Ministerium für Energie und Raumordnung eine spezielle Website eingerichtet: www.subvention-gaz.lu.

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Die Beschleunigung des Energiewandels bleibt wichtiger denn je

Dieser staatliche Beitrag ist eine außergewöhnliche Maßnahme in einem außergewöhnlichen Kontext. Es handelt sich um eine direkte Hilfe zur Unterstützung aller Haushalte im Rahmen einer Strategie zur Senkung der Inflation.

Nur wenn alle dazu beitragen, Gas zu sparen, kann Luxemburg weiterhin eine 15%ige Senkung der Erdgasnachfrage in den Wintermonaten erreichen. Es sei daran erinnert, dass in Luxemburg bereits Anstrengungen unternommen werden, den Erdgasverbrauch zu senken:

Im August betrug die Senkung etwa 37 %, im September etwa 26 % und im Oktober etwa 36 % im Vergleich zum Referenzzeitraum 2017 bis 2022. Da der nächste Winter auch in Bezug auf die Gasversorgung schwierig werden dürfte, wird jeder Gaskessel, der durch eine Wärmepumpe ersetzt wird, unsere Versorgungssicherheit erhöhen.

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Gleichzeitig werden alle Anstrengungen zur Beschleunigung des Energiewandels hin zu erneuerbaren Energien und Energieeffizienz unerlässlich bleiben, um unsere Abhängigkeit von Ländern, die fossile Brennstoffe exportieren, weiter zu verringern, den Preisanstieg zu bekämpfen und natürlich um unsere Klimaziele zu erreichen.

Weitere Informationen über Energiesparbemühungen sowie Tipps zum Energiesparen finden Sie unter: www.zesumme-spueren.lu.

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