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Gesellschaft

Bock Kasematten: Ausflug in Luxemburgs Vergangenheit

UNESCO-Weltkulturerbe ein MUSS für Besucher des Großherzogtums - Touristen und Grenzgänger.

Veröffentlicht par Eddy Thor die 16/07/2019 | 470 Ansichten

Einen Ausflug in Luxemburgs Geschichte wagen und die Bock Kasematten besuchen (Foto: Wikimedia)

Im Jahre 963 errichtete Graf Siegfried auf dem Bockfelsen eine Burg, Grundlage für die spätere Stadtgründung Luxemburgs.

Im Laufe der Jahrhunderte wurden gewaltige Ringmauern im Westen angelegt, welche die Burgunder jedoch nicht daran hinderten, die Stadt 1443 einzunehmen. Von da an ging Luxemburg für etwa 400 Jahre an fremde Herrscher über. Die besten Festungsingenieure der neuen Herren (Burgunder, Spanier, Franzosen, Österreicher, Deutscher Bund) schufen aus der Stadt eine der stärksten Festungen der Welt, das “Gibraltar des Nordens”.

23 Kilometer Tunnel

Die Verteidigung war gewährleistet durch 3 befestigte Gürtel mit 24 Forts und 16 weiteren äußerst starken Werken sowie durch ein gewaltiges unterirdisches System von 23 km, die Kasematten.

Die Letztere gewährten nicht nur Tausenden von Soldaten und deren Pferden Schutz, sondern beherbergten auch Werkstätte, Küchen, Bäckereien, Schlachthäuser usw.

Gewaltige Treppen sind bis zu 40 m Tiefe in die Felswände getrieben.

Sie gehören zum UNESCO-Welterbe!

Öffnungszeiten
1.3 – 31.3 von 10 bis 17.30 Uhr
1.4 – 30.9 von 10 bis 20.30 Uhr
1.10 – 3.11 von 10 bis 17.30 Uhr

Eintrittspreis
7,00 €: Erwachsene
6,00 €: Studenten, Senioren
3,50 €: Kinder zwischen 4 und 12 Jahren
Gratis: für Kinder unter 4 Jahren

Geführte Besichtigungen
01.04. – 15.09.: täglich
11.00 Uhr: Deutsch/Englisch
14.00 Uhr: Französisch/Englisch
16.00 Uhr: Deutsch/Englisch

Preis 
14,00 €: Erwachsene
12,00 €: Studenten, Senioren
7,00 €: Kinder zwischen 4 und 12 Jahren
Gratis: für Kinder unter 4 Jahren

Tickets erhältlich in den Bock Kasematten (Montée de Clausen).

Nicht zugänglich für Personen mit eingeschränkter Mobilität.

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