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Gesellschaft

Globus plant großen Markt in Trier

Das Handelsunternehmen Globus will in Trier für rund 40 Millionen Euro einen Einkaufsmarkt bauen.

Veröffentlicht par KaptanListe die 10/10/2017 | 6.361 Ansichten

Einen Globus Baumarkt gibt es seit einigen Jahren in Trier – jetzt wil die Handelskette auch eines seiner beliebten SB-Warenhäuser in Trier eröffnen.

Medienberichten zufolge hat das Unternehmen dafür bereits ein Grundstück erworben.
Der Markt soll eine Größe von rund 10.000 qm haben und als gigantischer Hypermarkt nach dem Vorbild der neuesten Märkte in Koblenz und Rüsselsheim gebaut werden.
Ein Schwerpunkt soll dabei auf Frische und Eigenproduktion liegen.

Auf dem Gelände in der Niederkirchener Straße, die parralel zur Luxemburger Straße von Zewen nach Euren führt, ist aber derzeit kein Einzelhandel in dieser Größenordnung möglich, darum  muss die Stadt Trier das erst 2015 verabschiedete Einzelhandelskonzept 2025 plus fortschreiben.
Bis zum dritten Quartal 2018 soll dem Stadtrat eine Untersuchung vorgelegt werden, die das Pro und Contra einer Globus-Ansiedlung zum Thema hat.
Triers Oberbürgermeister Wolfgang Leibe und Dezernent Thomas Schmitt haben den Berichten zufolge den Ältestenrat und den “Runden Tisch Einzelhandel” bereits über das Vorhaben von Globus informiert.
Dem “Runden Tisch Einzelhandel” gehörten die Stadtratsfraktionen, die City Initiative, der Einzelhandelsverband, die Handwerkskammer sowie die Industrie- und Handelskammer Trier an.

Der neue Globus-Markt soll Trier 350 neue Arbeitsplätze bringen.

Das Unternehmen erhofft sich auch zahlreiche Kunden aus Luxemburg, auch für Grenzgänger ist der Markt günstig gelegen.
Konkurrenz dürfte er dem in Euren bestehenden Real- Markt machen.

Hintergrund:
Die Globus Holding ist ein familiengeführtes Einzelhandelsunternehmen mit Sitz in St. Wendel und betreibt alleine in Deutschland 46 SB-Warenhäuser, 88 Baumärkte sowie sechs Elektrofachmärkte.
 

 

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rollenderrubel
378 Kommentare
Vor 3 Jahren

Den Globus braucht Trier bestimmt nicht (wobei eine Alternative zu dem muffigen Real in der Gottbillstraße natürlich ganz nett wäre, aber von "brauchen" kann man da nicht reden).

Was Zewen oder Igel dringend bräuchten, wäre ein normaler Supermarkt IM ORT, nicht so ein dummes auto-fixiertes SB-Ding,. Da gibts schon den Real – zu Fuß vom Ort nicht richtig erreichbar, mit Auto kannst du eh überall hinfahren. Und dafür gibt es dann auch schon genug SB-Märkte.

Denke trotzdem nicht, dass es ein Totschlagargument für den Moselaufstieg wäre. Und wenn die irgendwas speziell für die Luxemburger Kundschaft wollen, sollen die einen Einkaufstempel direkt an die Autobahn hinter der Grenze setzen, so wie es auf der Luxemburger Seite hinter der Grenze tausend Tankstellen gibt ;-)

obitwo
301 Kommentare
Vor 3 Jahren

Dazu ist vielleicht diese Seite recht interessant. Natürlich ziemlich einseitig, aber besonders die Antwort der Bundesregierung (Drucksache 18/8630) auf Frage 14 ist eine echte Realsatire:

http://www.nein-zum-moselaufstieg.de/index.php/information.html

Mein Fazit: Der Globus-Markt dürfte rechtlich wesentlich einfacher zu realisieren sein...