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Gesellschaft

Großregion will Cattenom gemeinsam überwachen

Der von Cattenoms Betreiber angekündigte Stresstest reicht den umliegenden Ländern nicht. Sie fordern eine gemeinsame Überwachung des massiv in der kritik stehenden AKW.

Veröffentlicht par KaptanListe die 17/05/2011 | 1.642 Ansichten

Die Kommission Katastrophenschutz des Interregionalen Parlamentariarerrates hat in Metz einstimmig eine Resolution verabschiedet, die den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie in der Großregion Sar-Lor-Lux und den Umstieg auf regenerative Energien verlangt.

Darin fordern die Parlamentarier die gemeinsame Nutzung der Warn- und Informationsanlagen für die Öffentlichkeit.
Außerdem haben die Parlamentarier aus Deutschland, Luxemburg und Belgien Frankreich dazu aufgefordert, Experten aus der Großregion an den sogenannten Stresstests im Kernkraftwerk Cattenom teilnehmen zu lassen.

Der Interregionale Parlamentariarrat wird sich Mitte Juni mit der Resolution befassen.

Atommeiler in Deutschland nicht sicher vor Terror

Am Mittwoch legte auch die Reaktorsicherheitskommission in Deutschland ihren Bericht vor.
Demnach ist keines der 17 Atomkraftwerke in Deutschland gegen einen möglichen Flugzeugabturz größerer Maschinen gesichert.
Sieben ältere Meiler würden nichtmal den Absturz kleinerer Flugzeuge überstehen.

Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat das Aus für vier Atomkraftwerke in Deutschland angedeutet, die besonders schwere Sicherheitsmängel aufweisen:
Biblis A und B sowie Brunsbüttel und Philippsburg I hätten „keine nachgewiesene Sicherheitauslegung“, sagte Röttgen bei der Vorstellung der Stresstest-Studie.

 

 

 

 

 

 

 

 

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