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Gesellschaft

Luxemburger dürfen für Kurzbesuche einreisen

Aufatmen bei der Wirtschaft: Eine 24-Stunden-Regel ermöglicht es ab Samstag, dass Luxemburger und Belgier einen Tagesausflug nach Deutshcland machen können.

Veröffentlicht par Eddy Thor die 02/10/2020 | 1.235 Ansichten

Die Rheinland-Pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat am Donnerstag angekündigt, dass Menschen aus der Grenzregion ab Samstag, 3. Oktober, wieder für 24 Stunden nach Rheinland-Pfalz reisen können.

“Wir alle haben uns dafür eingesetzt, dass die Menschen in der Grenzregion weiterhin uneingeschränkt ihren Alltag leben können”, so Dreyer.
Nicht nur deutschen Pendlern ins Großherzogtum werde nun mit Ausnahmeregeln geholfen, sondern auch Luxemburgerinnen und Luxemburgern, für die beispielsweise die Stadt Trier ein wichtiger Ort zum Einkaufen, für Arztbesuche, zum Besuch bei Freunden oder Verwandten oder einfach zum Tagesausflug sei.

24 Stunden praktikable Lösung

Erleichtert kommentiert auf der Landrat des Kreises Trier-Saarburg die neue Regelung: “Die Menschen vor Ort erwarten von uns, dass das eng verwobene Leben beiderseits der Grenzflüsse weitergehen kann.
Eine solche 24-Stunden-Lösung ist eine praktikable Lösung hierfür.”

Luxemburgs Kaufkraft spielt auch für die Trierer Wirtschaft eine große Rolle.
„Wir sind froh, dass wir unseren guten Nachbarn aus Luxemburg auch weiterhin sagen dürfen: Léif Lëtzebuerger Noperen. Mir heechen Iech all häerzlech zu Tréier wellkomm”, freut sich auch Wolfram Leibe, der Oberbürgermeister der Moselstadt.

Sonderregelung auf für das Saarland

Auch im Saarland dürfen Bürger aus Luxemburg und Frankreich vom kommenden Montag an für bis zu 24 Stunden einreisen, ohne den Quarantäneregelungen zu unterliegen.
Das Saarland hatte sich auf Bundesebene im Rahmen der Gespräche der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten dafür ausgesprochen, in Grenzregionen Quarantäneausnahmeregelungen zu finden, damit die Menschen ihren beruflichen und privaten Tätigkeiten nachkommen können.
„Nicht nur als saarländischer Ministerpräsident, sondern auch als derzeitiger Präsident des Gipfels der Großregion war es mir wichtig, die Weichen so zu stellen, um den Menschen in der Großregion ihre beruflichen Angelegenheiten und familiären Kontakte weiter zu ermöglichen. Dies kann auch Vorbild für die weiteren Quarantäneregelungen des Bundes sein, die dann voraussichtlich zu den Herbstferien, Mitte Oktober, gelten werden. Das ist ein wichtiger Schritt für das tägliche Miteinander in den Grenzregionen”, so der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans.

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