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Gesellschaft

Luxemburg öffnet Warteliste für Astrazeneca ab 30 Jahre

 Anmeldung erfolgt nach dem Prinzip "first come, first served". Grenzgänger dürfen sich nicht eintragen.

Veröffentlicht par Eddy Thor die 22/04/2021 | Aktualisiert die 23/04/2021 | 3.306 Ansichten
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Luxemburgs Premierminister Xavier Bettel und Gesundheitsministerin Paulette Lenert haben am Mittwochnachmittag angekündigt, ab 18 Uhr die Warteliste für Astrazeneca freizuschalten.
Personen über 30 Jahre können sich auf die Liste eintragen.
Die Verteilung erfolgt dann nach dem Prinzip “First come first serve”.
Entsprechend war die Internetseite für die Impfregistrierung am Mittwochabend hoffnungslos überlastet.

Relevanter Artikel: Luxemburg verlängert Maßnahmen

Grenzgänger können sich nicht eintragen

Nachdem Xaver Bettel vergangene Woche noch versichert hatte, dass nun auch Grenzgänger geimpft werden würden, weil sie einfach dazugehörten, war zuerst nicht ganz klar, ob sich auch Grenzgänger auf die Warteliste für Astrazeneca setzen lassen können.
Man muss ohnehin innerhalb von nur 20 Minuten im nächstgelegenen Impfzentrum eintreffen.

Inzwischen ist klar: Grenzgänger können sich nicht in die Liste eintragen. Nach der Eingabe der Sozialversicherungsnummer geht es im Formular nicht weiter.

 

 Infektionsgeschehen stabil

Die Infektionslage in Luxemburg sei dieselbe, wie vor drei Wochen, die Situation auf den Intensivstationen schwankend, erklärte Xavier Bettel im Rahmen der Pressekonferenz.
Die Impfbereitschaft sei in Luxemburg nach wie vor hoch, für die fünfte Phase der Impfkampagne seien bisher 13.000 Einladungen zugestellt worden.
Zudem habe es eine Lieferung mit dem Impfstoff von Pfizer gegeben.

 

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oernie1
58 Kommentare
Vor 2 Wochen

Im Artikel ging aber so manches durcheinander:
es gibt die Liste auf der sich 30-54 Jährige für Astrazeneca einschreiben können (www.impfen.lu). Allerdings sind Grenzgänger zumindest zum jetzigen Zeitpunkt davon ausgeschlossen (ich habs probiert).
dann gibt es noch die Warteliste auf die man sich setzen kann um kurzfristig eine Dosis verabreicht zu bekommen die sonst hätte weggeschmissen werden sollen (nicht an einen speziellen Impfstoff gebunden). Hierfür kann man sich wohl erst nächste Woche einschreiben lassen. Ob Grenzgänger davon profitieren können steht noch nicht fest. Da muss man dann aberschnell reagieren können und 30 Minuten nachdem man kontaktiert wurde vor Ort sein.

Phil Ipp
1 Kommentare
Vor 2 Wochen

Geschrieben von: oernie1 Im Artikel ging aber so manches durcheinander: es gibt die Liste auf der sich 30-54 Jährige für Astrazeneca einschreiben können (www.impfen.lu). Allerdings sind Grenzgänger zumindest zum jetzigen Zeitpunkt davon ausgeschlossen (ich habs probiert). dann gibt es noch die Warteliste auf die man sich setzen kann um kurzfristig eine Dosis verabreicht zu bekommen die sonst hätte weggeschmissen werden sollen (nicht an einen speziellen Impfstoff gebunden). Hierfür kann man sich wohl erst nächste Woche einschreiben lassen. Ob Grenzgänger davon profitieren können steht noch nicht fest. Da muss man dann aberschnell reagieren können und 30 Minuten nachdem man kontaktiert wurde vor Ort sein.
 

Hallo,
kann ich bestätigen. Ich wollte michanmelden, musste aber feststellen dass es nicht "funktioniert", da ich bereits 55 Lenze habe! Bei einem zusätzlichen Telefonanruf wurde es mir bestätigt.
Was mir jedoch schleierhaft ist, wenn Astrazeneca eigentlich bei über 60jährigen (in D) verimpft werden soll, man diese "Warteliste" auf 30 - 54jährige beschränkt?!
Ich würde mich sofort impfen lassen. Die Spätfolgen einer Covid-Erkrankung rechtfertigen es allemal. Also abwarten.

oernie1
58 Kommentare
Vor 2 Wochen

die Warteliste ist auf 30-54 Jährige beschränkt weil die (in Luxemburg wohnhaften) über 54 Jährigen sowieso schon angeschrieben wurden um sich für eine Impfung anzumelden.
Luxemburg wird wohl weiterhin keine Grenzgänger impfen (ausser die die in Gesundheitsberufen arbeiten).