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Gesellschaft

Nach Frankreich nun auch Belgien mit Ausgangssperre

Wann man auch in Luxemburg; Saarland und RLP per Gesetz Zuhause bleiben muss, ist wohl nur eine Frage der Zeit.

Veröffentlicht par Eddy Thor die 18/03/2020 | 1.556 Ansichten

In der letzten Woche war es stets so, dass Schulschließungen, Verschärfungen für den Ausgang, Ladenschließungen und sonstige Maßnahmen gegen Corona zuerst in Frankreich, dann in Belgien und Luxemburg und schließlich auch hierzulande eingetreten sind.

Bußgelder für Unternehmen, die mögliches Homeoffice nicht gestatten

Nach Frankreich hat sich nun auch Belgien zu dem drastischen Schritt einer Ausgangssperre entschlossen – und zwar für drei Wochen.
Ausnahmen gebe es nur für unbedingt nötige Wege, sagte Regierungschefin Sophie Wilmès nach einer stundenlangen Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates am Dienstagabend in der Hauptstadt Brüssel, wo auch zahlreiche EU-Institutionen ihren Sitz haben. Alle Unternehmen müssen wo immer mögliche Telearbeit einführen, sonst drohen hohe Bußgelder.

Spaziergänge bleiben erlaubt

Die Bürgerinnen und Bürger dürften bis einschließlich 5. April nur noch zur Arbeit, zum Lebensmitteleinkauf und wenigen anderen Besorgungen wie Post- und Bankgeschäften aus dem Haus gehen. Spaziergänge und andere “physische Aktivitäten an der frischen Luft” bleiben jedoch erlaubt – und werden sogar angeraten, sagte die Regierungschefin. Allerdings dürfe man nur mit einem Angehörigen oder einem Bekannten zugleich unterwegs sein. Apotheken, Tierfutterläden und Buchhandlungen dürften ebenso wie Supermärkte weiter öffnen. In jedem Friseursalon dürfe sich nur ein Kunde aufhalten.

In Luxemburg wird noch fleißig appelliert – in Rheinland-Pfalz hingegen dürfen sogar noch Restaurants zeitweise offen haben. Ohnehin hat man auf der Straße oft das Gefühl, Menschen kommunizieren mit einander, wie eh und je.

 

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