Jedes zweite Auto mit mangelhafter Beleuchtung unterwegs

Viele Grenzgänger fahren um diese Jahreszeit zur Arbeit, wenn es noch dunlkel ist - und kehren auch Abends erst bei Dunkelheit nach Hause zurück.

Im Rahmen des bundesweiten Lichttests hat der ADAC die Beleuchtungsanlagen von mehr als 5.800 Fahrzeugen geprüft und eingestellt.
Das Ergebnis: Obwohl fast jedes dritte Auto über ein eigenes Lichtdiagnosesystem verfügt, ist knapp die Hälfte der Pkw mit mangelhafter Beleuchtung unterwegs.
Trotz technischer Hilfsmittel ist die Zahl der Ausfälle im Vergleich zu Fahrzeugen ohne Eigendiagnose nur geringfügig niedriger.

Die Prüfer stuften vor allem die Einstellung des Abblendlichts bei vielen Fahrzeugen als mangelhaft ein. Sind die Scheinwerfer zu tief eingestellt, wirkt sich das negativ auf die Sicht des Fahrers aus. Strahlen sie zu weit nach oben, blenden sie den entgegenkommenden Verkehr.

Der ADAC empfiehlt folgende Tipps für eine sichere Fahrt durch die dunkle Jahreszeit:

  • Die Beleuchtung regelmäßig auf Schäden überprüfen. Wenn keine zweite Person zur Verfügung steht, kann man die Lichtfunktion an einer Garagen- oder Hauswand testen.
  • Ist das Auto schwer beladen, zum Beispiel auf dem Weg in den Winterurlaub, muss die Leuchtweiteneinstellung entsprechend angepasst werden, um den Gegenverkehr nicht zu blenden.
  • Der ADAC empfiehlt Qualitätslampen von Herstellern mit UN-ECE-Prüfzeichen. Diese garantieren längere Haltbarkeit bei hoher Lichtausbeute.

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