VÉLO-BOULOT-DODO FÜR FITNESS UND UMWELT

Die elfte Ausgabe des Wettbewerbs "Mam Vëlo op d'Schaff" beginnt am Dienstag, 15. Mai, im Rahmen einer Veranstaltung mit Andy Schleck. Die von der Stadt propagierte sanfte Mobilität verführt dabei auch immer mehr Läufer.

Zahlen lügen nicht: Im Jahr 2012 haben die 111 Teams und 453 Teilnehmer des "Mam Vëlo op d'Schaff" (MVOS, wörtlich "Mit dem Fahrrad bei der Arbeit") 194.350 Kilometer auf dem Kilometerzähler zurückgelegt.
Im vergangenen Jahr gab es 1.200 Trainingsgruppen mit 3.150 Radfahrern, die 1.079.000 Kilometer gefahren sind.
Ein Zeichen dafür, dass die Initiative immer mehr Studenten und Arbeiter im Großherzogtum anzieht.

Für die elfte Ausgabe vom 15. Mai bis zum 31. Juli ist das vom Verkéiersverbond in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur, der Stadt Luxemburg und der CFL geleitete Projekt noch ehrgeiziger.

Seit dem entscheidenden Jahr 2015, als das Level von mehr als 1.000 Teams überschritten wurde, will das Programm immer mehr Bürger überzeugen.

Da es jetzt an der Zeit ist, nach einer Alternative zur Mobilität im Großherzogtum und an der Grenze zu den Nachbarländern zu suchen, wird sanfte Mobilität immer wichtiger.
Dazu gehört auch das Radfahren, wofür das Land in eine eigene Infrastruktur investiert.

Andy Schleck unterstützt die Veranstaltung und ist im Bike Village zu sehen

Der neueste Fahradweg ist der Kirchberg-Radweg. Der Verkéiersverbond organisiert am Dienstag, den 15. Mai um 11.15 Uhr gemeinsam mit dem Kirchberg-Fonds eine Auftaktveranstaltung zum Start der Radsportsaison im Austauschzentrum Pfaffenthal-Kirchberg.

Der Minister für nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen, François Bausch und Andy Schleck, ehemaliger Gewinner der Tour de France und Unterstützer der diesjährigen Veranstaltung, werden mit dabei sein.
Neben dem Zweiwege-Radweg wird auch die neue mBox, die in der ganzen Stadt installierten sicheren Fahrradkäfige, hervorgehoben.

Ein Bike Village mit Speisewagen, Infoständen, Musik, alles animiert von Andy Pawlikowski von Eldoradio, sowie ein Wettbewerb werden am Rande der Aktion organisiert:
Hunderte von Fahrrädern werden den Nutzern kostenlos zur Verfügung gestellt, die sie fahren und den neuen Radweg testen können.

Mit der Abholung eines mBox-Aufklebers an der Straßenbahnhaltestelle "Luxexpo" nehmen die Fahrer an der Verlosung teil, deren Gewinner eine spezielle Fahrradtasche mit Geschenken im Wert von rund 1.000 Euro gewinnen.

Reisen, ein S-Cape Fahrrad, Einkaufsgutscheine....

Die MVOS-Version 2018 umfasst derzeit 940 Teams für 2.361 Teilnehmer.
Das Ziel: Fünfzehn Tage Fahrrad fahren, nicht unbedingt aufeinander folgend, aber in der vorgegebenen Zeit, um sich selbst eine Chance zu geben, den großen Preis in der Endauslosung zu gewinnen.

Neben dem ersten Preis für das Team, einem S-Cape-Bike im Wert von 2.500 Euro, einer Fahrt nach Düsseldorf für vier Personen durch die CFL (1.600 Euro), einer Radtour auf der Vennbahn für vier Personen mit zwei Übernachtungen (1.500 Euro) oder einer Fahrt nach Hamburg,  Naturata-Einkaufsgutscheine....insgesamt geht es um Gewinne im Wert von 13.000 Euro.

Beachten Sie, dass Teams nicht notwendigerweise aus Mitarbeitern oder Studenten bestehen müssen, die im selben Unternehmen/an derselben Universität arbeiten oder dieselben Wege gehen.

Das Radfahren kann auch mit anderen Verkehrsmitteln kombiniert werden: Ein bei einem P+R geparktes Auto, um den Rest des Weges im Sattel oder mit dem ÖPNV zurückzulegen, gilt auch.
Die zurückgelegte Strecke hat keinen Einfluss auf die Verlosung.

Eine "Golden Gear Trophäe" wird an das Unternehmen, die Institution oder die Schule verliehen, die es geschafft hat, die meisten Radfahrer zu mobilisieren.

240 Tonnen weniger Co2

Die Überwachung des Betriebs basiert auf Vertrauen: Die Kandidaten bearbeiten ihr Profil auf der MVOS-Website und geben ihre Daten (Tage und Kilometer) ein.
Wie die nordischen Länder und Ballungsräume wie Amsterdam und Straßburg setzt auch das Großherzogtum Luxemburg auf die kleine Königin und ihre vielen Tugenden: Sie streckt nicht nur die Beine, sondern reduziert auch den Autoverkehr und die damit verbundenen Schadstoffemissionen. B
is 2017 hat die Initiative der Umwelt 240 Tonnen CO2-Emissionen erspart. Also, wie läuft's?

PR-Bericht vom Verkéiersverbond

 

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