MaKa1, 04/02/2018

Kündigung im Krankenschein bezahlt die CNS weiter Krankengeld
 scapegrace, 04/02/2018

hey siri
 MaKa1, 05/02/2018

Ich kann mit dieser Antwort leider nichts anfangen
 kiwu2009, 05/02/2018

Hallo,
beschreibe bitte deine Situation.
Grenzgänger, Krankenschein seit wann? Wieviele Tage krank in den letzten 2 Jahren?
 Annchen84, 05/02/2018

@Kiwu2009 darf ich dich auch mal flott OT etwas fragen -.-
Wenn man innerhalb von 2 Jahren mehr wie 77 Tage krank ist fällt man ja ins Krankengeld. Wie lange zahlt dann die CNS? Ab dann jedes Mal wenn man krank ist, oder wie kann/darf ich das verstehen?
 kiwu2009, 05/02/2018

@Annchen84.
ja genau, aber es werden immer die 12 Monate vor der jeweiligen Krankheit als Referenzzeitraum zugrunde gelegt.

Weiteres hierzu kannst du unter www.itm.lu (FAQ) nachlesen.
 Annchen84, 05/02/2018

Ok, danke. Und mal noch eine "blöde" Frage: Wie ist das nun wenn ich dieses Jahr in Elternzeit gehe und die sich an dem aktuellen Steuersatz orientieren bezüglich des Elterngeldes und auch des Krankengeldes. Wenn ich 2019 die Steuererklärung mache und dabei ein anderer z.B. niedrigerer Prozentsatz herauskommt, zahlen die mir dann prozentual das Elterngeld nach? Ich hoffe du weißt was ich meine, ich weiß nicht wie ich es sonst ausdrücken soll.
 malheurchen, 13/02/2018

Hallo alle zusammen,

also verstehe ich das richtig, wenn ich jetzt 77 Tage mit sagen wir mal... Migräne krankgeschrieben war in 2017 und habe im Januar 2018 jetzt eine Krankmeldung wegen eines gebrochenen Beines dann ist das eine "andere Krankheit" und die 77 Tage fangen neu an zu zählen?

Bin etwas verwirrt. Also 77 Tage für 1 Krankheit auf 12 Monate gesehen. Bitte um Infos :o)

Danke!
 Maisy, 13/02/2018

Die CNS macht eine globale Rechnung. 52 Wochen Krankenschein binnen 2 Jahren und Schluss ist. Im Moment wird nach einer Lösung für Härtefälle gesucht.
Ab dem Monat wo der 77. Tag reinfällt zahlt die CNS, egal ob es sich um Grippe oder Beinbruch handelt. Dann bekommst du auch automatisch eine Einladung zur Administration du Contrôle médical de la sécurité sociale auch Kontrollarzt genannt.
 malheurchen, 14/02/2018

52 Wochen in Folge respektive zu ein und der selben Krankheit und dann auch nur wenn man die Arbeit nicht wieder aufgenommen hat. Des Weiteren denke ich dass es wie in Deutschland ist, die 77 Tage zählen für die jeweilige Krankheit.

Oder sehe ich das so falsch?
 ondskapt, 14/02/2018

Die 52 Wochen gelten innerhalb von 2 Jahren, egal ob die in Folge oder unregelmässig verteilt waren in den 2 Jahren. Es spielt auch keine Rolle welche Art von Krankheit, sei es nun Kopfschmerzen, Beinbruch, Durchfall oder was auch immer....
 malheurchen, 15/02/2018

also ich bin in 104 Wochen = 2 Jahren 52 Wochen krank, dann bin ich automatisch abgemeldet obwohl ich wieder arbeite? Außerdem denke ich dass es da auch die Regelung wie in D gibt. Es zählen die Krankentage zu einer Krankheit. Bist du wegen einer anderen krank geschrieben zählen die 77 Tage Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber wieder von vorne.
 kiwu2009, 15/02/2018

Hallo Malheurchen,
52 Wochen in 104 Wochen krank, dann bist du von Gesetz wegen entlassen (aus der Sozialversicherung raus, Zustimmung von dir oder AG nicht notwendig). Und das unabhängig davon weshalb du krank warst. Es können auch verschiedene Ursachen sein, die 52 Wochen werden zusammengezählt.

Genaueres hierzu zu lesen auf den Seiten von ITM und CMS
 horn, 15/02/2018

Kann ich nur bestätigen, genau so ist es. Egal ob Schnupfen, Bauchweh oder schlimmere Erkrankungen - es wird alles zusammen gezählt. Sind dann die 52 Wochen voll, ist man seitens Lux. ausgesteuert und das war es dann.
 malheurchen, 15/02/2018

auch wenn ich meine Arbeit beim Arbeitgeber wieder aufgenommen habe???
 tim1788, 15/02/2018

http://cns.public.lu/de/employeur/arret-maladie-conges/arret-travail/maladie/duree-indemnite-pecuniaire.html

"Es wird nicht mehr nach der Art der Erkrankung unterschieden: Alle Zeiten der persönlichen Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit, Berufskrankheit oder Arbeitsunfall während der Referenzperiode, die am Vortag einer neuen Arbeitsunfähigkeitszeit endet, werden angerechnet."

aber auch

Ausnahme

Wenn die Arbeitsunfähigkeit während 52 Wochen ununterbrochen fortbestanden hat und der abhängig Erwerbstätige seine Arbeit wieder aufgenommen hat oder dabei war, seine Arbeit wieder aufzunehmen, kann die Zeit der Krankengeldzahlung verlängert werden, wenn eine Krankheit auftritt (im Prinzip eine andere als die, für die bereits Krankengeld gewährt wurde, wie z.B. eine Grippe). Jedoch ist diese Fortzahlung nur gewährleistet, wenn die erneute Arbeitsunfähigkeit 14 Tage pro Monat in der Folge nicht überschreitet und wenn der Versicherte nach Urteil des Kontrollärztlichen Dienstes der Sozialversicherung nicht von dauerhafter oder vorübergehender Berufsunfähigkeit betroffen ist.

Ein schriftlicher Antrag des Versicherten ist unerlässlich. Auf Anfrage des Kontrollärztlichen Dienstes der Sozialversicherung muss der Antrag durch ein detailliertes und hinreichend begründetes ärztliches Attest belegt werden.

Die entsprechende Entscheidung wird nach Stellungnahme des Kontrollärztlichen Dienstes der Sozialversicherung getroffen.