finchen71, 23/04/2018

Hallo zusammen,
aktuell werde ich in einem Schlichtungsverfahren durch die OGBL am Schiedsgericht vertreten.
Durch die neue Gesetzregeln wurde ich nach Auffassung der Arbeitsmedizinerin Dr. xy als "arbeitsfähig" bewerten.
Sämtliche Berichte der involvierten Ärzte und der Uni Klinik hat diese Ärztin nicht anerkannt - bzw. sogar medizinisch falsch ausgelegt.
Laut Schiedsgericht soll nun eine neue medizinischen Begutachtung durch die "Control de la Securite Social" erfolge.

Wer hat hier Informationen für mich ?
Wer ist / war in der gleichen Situation ?

Macht es Sinn ergänzend dazu den Ombudsmann einzuschalten ?

Vielen Danke für euer Rückmellungen :-)
 horn, 25/04/2018

Ich glaube das ist mittlerweile traurige Realität, dass alle Anträge abgelehnt werden.
Eine Bekannte von mir musste letzte Woche auch zur CNS und wurde direkt mal als Simulantin abgestempelt. Vorgelegte Unterlagen haben die "Ärztin" überhaupt nicht interessiert und sie war super unfreundlich. Und das hört man immer wieder, gerade bei psychischen oder psychosomatischen Erkrankungen.
Ein anderer Bekannter von uns war/ist im externen Reclassement und wird jetzt auch dazu verdonnert, innerhalb kürzester Zeit einen Job zu finden, ansonsten wars das.

Ich persönlich würde alle einschalten, auch den Ombudsmann.

Und eine neue Begutachtung ist ja gut und schön, aber ich sage immer, eine Krähe hackt der anderen ja kein Auge aus - das ist ein Bereich, da werden sie schon für sorgen, dass der zweite das gleiche sagt wie der erste!

Schlimm, wenn man wirklich krank ist und gegen diese Mühlen nicht ankämpfen kann.

Viel Erfolg!