Ruwertal, 16/08/2018

In der heutigen Ausgabe des Online Focus gibt es einen interessanten Artikel über unsere tolle Grenzbrücke.

https://www.focus.de/auto/ratgeber/sicherheit/brueckenunglueck-in-genua-nach-einsturz-der-morandi-bruecke-so-steht-es-um-die-deutschen-bruecken_id_9415986.html

Sie gehört sogar zu den 1,8% der Brücken Deutschlands mit einer extrem schlechten Bewertung. Einsturzgefahr gibt es zwar keine lt LBM aber beruhigen tut mich das nicht.

Heisst also 2020 wieder Grossbaustelle Sauertalbrücke und dann wohl noch länger als die Mini Fahrbahnerneuerung diesen Sommer.
 info, 16/08/2018

Das ist aber doch schon etwas länger bekannt.

https://www.volksfreund.de/region/trierer-land/da-rostet-das-blech-weg-sauertalbruecke-der-a-64-muss-saniert-werden_aid-6057594
 Ruwertal, 16/08/2018

Könnt Ihr nicht mehr wie einen 2 Jahre alten Artikel aus dem Hut zaubern als Antwort auf den aktuellen Artikel ?
Finde ich echt schwach das Ihr so nen Mist als Antwort postet !

Nicht alles muss kommentiert werden liebe Admins hier im Forum !

Da wundert Ihr euch das hier immer weniger Posts und Aktivität vorherrscht ? Kümmert euch lieber darum das keine Fake Accounts eröffnet werden und zeitig Spam gelöscht wird sodass dies keinen Einfluss auf das Forum nimmt. DANKE
 info, 16/08/2018

Der Artikel bezieht sich exakt auf die Brückananalyse die zur Benotung 3.5 geführt hat, die Angabe im Focus ist also eigentlich ne olle Kamelle und seit der letzten Sanierung auch nicht mehr aktuell. Die Benotung ist jetzt 1.5 besser.

Damit gehörte sie bis vor wenigen Wochen zu den 1.8% schlechten Brücken, heute aber nicht mehr. Jetzt verstanden was mitgeteilt werden sollt?
 foxi1000, 16/08/2018

@Ruwertal An diesem Post warst Du doch auch beteiligt, da wurde doch erwähnt das noch einmal arbeiten an der Brücke anstehen.
https://www.diegrenzgaenger.lu/index.php?p=forum&f_a=disc&f_id=17199&page=5
Und die Diskussion wie es um die Sicherheit der deutschen Brücken steht ist lachhaft. Sie werden regelmässig kontrolliert und wie viele Einstürze gab es in der Vergangenheit!? Immer diese deutsche Panikmache.
 Ruwertal, 16/08/2018

Sorry.
Weder der Artikel noch euer milder Satz "Das ist schon länger bekannt" sagt was aus. Also nur olle Kamelle und sonst null Mehrwert ! Danke für die Bestätigung von dem was ich gesagt habe.

Bin aber interessiert zu wissen woher Ihr schon wisst das die Brücke jetzt ne 2,0 haben sollte.
 Ruwertal, 16/08/2018

@Foxi1000

Ich fand den Artikel einfach interessant. Dein Post verstehe ich daher nicht und ich habe ja weder Panik gemacht sondern ein aktuelles Thema gepostet.. Mehr nicht ;-)
 info, 16/08/2018

@Ruwertal

Gerne darfst auch du eine Anfrage beim LBM machen und dir die neue Note bestätigen lassen. Ansonsten kannst du dich durch die täglichen Veröffentlichungen clicken bis du die richtige gefunden hast, keiner Tipp - es war in der Woche als die Baustelle zurück gebaut wurde und war die Untersuchung zur Wiederfreigabe für den Verkehr.
Habe damals als Beifahrer jeden Tag im Stau nachgeschaut ob das LBM was neues zur Brücke veröffentlicht.
 NorisChuck, 16/08/2018

Viele der Focus-Online-Artikel sind meiner Meinung nach mittlerweile auf Bild-Niveau.
Abgesehen davon verstehe ich Ruwertals Aufregung nicht.
Ob Deutschlands Brücken besser im Zustand sind als italienische Brücken kann ich nicht beurteilen.
Ich weiß auch nicht, ob die "regelmäßig durchgeführten Kontrollen" fundiert und belastbar sind, ich zweifle das sogar stark an.
Eigentlich weiß ich nur, das die Wahrscheinlichkeit, zum Einsturzzeitpunkt auf der Brücke zu fahren, so klein ist, das ich es für mich vernachlässigen kann, jedenfalls im Vergleich zu allen anderen Gefahren, denen man sich täglich aussetzt/aussetzen muss oder freiwillig tut.
Das beruhigt mich schon ein wenig.
Und das die Baustelle, die dann irgendwann für Jahre Verkehrsprobleme mit sich bringt, erforderlich ist, aber mir dennoch stinkt wie Sau, das weiß ich auch schon.
Hmm. Hoffentlich war das jetzt kein unnützer Beitrag.
NC
 Garfield81, 17/08/2018

Die Welt schreibt am 12. Juli 2016 über die Sauertalbrücke folgendes:

Aus der Luft scheint alles in Ordnung zu sein: Hundert Meter über dem Erdboden schwingen sich Stahl und Beton in weitem Bogen über den Moselzufluss Sauer. Die Schlucht gibt dem Bauwerk seinen Namen: Die Sauertalbrücke verbindet Deutschland mit Luxemburg, täglich überqueren sie 30.000 Autos und Lkw. Doch lange wird der Verkehr nicht mehr ungestört rollen können: Denn Rost frisst sich durch die Sauertalbrücke.
Sie ist das Sorgenkind der Straßenbaubehörde in Rheinland-Pfalz. Obwohl die Stahlhohlkastenkonstruktion erst vor wenigen Jahren repariert wurde, haben Prüfer die Sicherheit des Bauwerks schon wieder infrage gestellt. Bauarbeiter müssen bald erneut anrücken – und für Autofahrer bedeutet das neue Staus.
Mit dem Hangeln von Reparatur zu Reparatur steht die 30 Jahre alte Sauertalbrücke stellvertretend für eine bedenkliche Entwicklung in Deutschland: Rund 39.000 Brücken führen Autobahnen und Bundesstraßen über Hindernisse wie Täler, Flüsse, Bahnlinien oder andere Straßen. Viele von ihnen kommen in die Jahre, ihr Zustand verschlechtert sich zunehmend.
Immerhin: Es ist unwahrscheinlich, dass eine dieser Brücken tatsächlich einstürzt, denn die Behörden prüfen penibel. Jedes Jahr rücken Ingenieure für eine „Sichtprüfung“ an, alle sechs Jahre für eine „Hauptprüfung“. Sie untersuchen selbst die kleinsten Bauteile in den hintersten Winkeln. Am Ende vergeben sie eine Zustandsnote, vergleichbar mit dem Schulnotensystem.
Gegen die Veröffentlichung dieser Noten hat sich das Bundesverkehrsministerium unter den drei Ministern Wolfgang Tiefensee (SPD), Peter Ramsauer (CSU) und Alexander Dobrindt (CSU) über Jahre gesträubt. Erst nach einem langen Rechtsstreit ist es der „Welt” gelungen, die Daten zu jeder einzelnen Fernstraßenbrücke des Landes zu bekommen. Erstmals zeigt sich nun, wie bedenklich sich der Zustand der Brücken in Deutschland entwickelt hat.
Derzeit befindet sich immerhin noch jede vierte deutsche Fernstraßenbrücke in ordentlichem Zustand: Diese rund 13.100 Brücken und Teilbrücken wurden zuletzt der Kategorie „sehr gut“ (Noten 1,0 bis 1,4) oder „gut“ (1,5 bis 1,9) zugeordnet. Diese Bauwerke bereiten den Behörden bislang keine Kopfschmerzen. Viele von ihnen sind relativ neu oder frisch saniert.
Etwas Sorgen lösen dagegen schon jene Brücken aus, die sich im Notenmittelfeld befinden – das sind immerhin zwei Drittel der Bauwerke: 35.800 Brücken und Teilbrücken fallen in die Zustandsklassen „befriedigend“ (2,0 bis 2,4) und „ausreichend“ (2,5 bis 2,9). An ihnen könnte in der Zukunft Handlungsbedarf entstehen, denn mit jeder neuen Prüfung droht ein Abrutschen in die noch schlechteren Kategorien.
Wenn Prüfer eine Brücke mit „nicht ausreichend“ (3,0 bis 3,4) oder gar „ungenügend“ (3,5 bis 4,0) bewerten, besteht akuter Handlungsbedarf. Denn Verkehrssicherheit oder gar Statik können gefährdet sein. Die Behörden reduzieren in diesen Fällen oft die erlaubte Fahrgeschwindigkeit auf der Brücke oder verhängen eine Gewichtsbegrenzung. Lkw müssen sich dann andere Wege suchen. In Extremfällen, wie bei der Fechinger Talbrücke im Saarland, wird die Brücke voll gesperrt. Dann droht Verkehrschaos.
Solche Problembrücken machen rund fünf Prozent aller Viadukte in Deutschland aus, insgesamt handelt es sich um etwa 2500 Objekte. Sie müssen möglichst bald wieder instand gesetzt werden.

Den gesamten Bericht findet Ihr unter dem Link: http://www.welt.de/politik/interaktiv/bruecken/deutschlands-bruecken-wettlauf-gegen-den-verfall.html
 Manta1, 17/08/2018

Wie sagte ein Brückeningenieur gestern im Deutschlandfunk: überwachen kann man Spannbetonbrücken so gut wie gar nicht, nur beobachten. Auch der ganze Radar-, UL- und sonstige Schnickschnack geben keinen wirklichen Einblick über den Zustand im Inneren. Zudem gehört Beton jeglicher Art zu den schlechtesten Materialien für den Brückenbau. Reparieren kann man die bei Schäden schon fast gar nicht mehr, so dessen Aussage.

Tja, denke ich an meine gute alte Müngstener Brücke, die funzt noch immer und wurde von Wilhelm II. noch selbst eingeweiht.
 CandiM, 20/08/2018

Naja, aus Wikipedia zur Müngstener Brücke: "....Aufgrund von Lagerschäden ordnete das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) Anfang April 2010 eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 10 km/h..." Ohne immense Investitionen in die Sanierung wäre die Brücke sicher schon lange im doppelten Sinne über die Wupper...

Mich beunruhigen Schlagzeilen wie diese:
"Streit um China-Stahl für die A1-Brücke in Leverkusen",
"Ingenieurmangel bremst Sanierung von Straßen und Brücken"
...
Ob dann im Vergabeverfahren für Brückenbauarbeiten o.ä. der verpflichtend günstigste europäische Anbieter auch ausreichend zuverlässig ist, sei ebenfalls in Frage gestellt...

Irgendwann werden wir unser Genua auch in Deutschland haben.