NorisChuck, vor 3 Tagen

Sehr geehrte CEOs, Geschäftsführer, bzw. alle, die man normalerweise als Chef bezeichnet:

Bitte vermittelt den diversen Mitarbeitern, die mit FIRMENWAGEN fahren dürfen/müssen/können,
das die Autobahn in Richtung Luxemburg NICHT der Nürburgring oder eine sonstige beliebige Rennstrecke ist,
und das generell anzustreben ist, nach STVO und im Sinne eines möglichst harmonischen "Flows" zu fahren.

Da die meisten Firmenwagen ja plakativ das jeweilige Unternehmen bewerben bzw. darstellen, werden einige Firmen in ein extrem schlechtes Licht gerückt, da man die Fahrweise der -vermutlich nicht im Besitz einer FIA-Lizenz befindlichen- Hobby-Rennfahrer bewußt oder unbewußt mit der jeweiligen Firma assoziert.
Manche Firmen sind jedenfalls verstärkt in diesen inoffiziellen Rennteams vertreten, ob es an der absolut größeren Anzahl der Firmenwagen oder an der Fahrerstruktur liegt, weiß ich nicht.

Wenn ich Chef wäre, würde ich höchsten Wert auf diese Sache legen!

Ach so, nochwas: im Gegensatz zu echten Rennwagen haben sämtliche Firmenwagen links beim Lenkrad einen Hebel. Dieser ist bei jedem Spurwechsel, Abbiegen, Auf- und Abfahren zu betätigen, damit andere Verkehrsteilnehmer durch ein BLINKEN auf evtl. folgende Manöver aufmerksam gemacht werden.

Mannomann.
 Jamou, vor 3 Tagen

Das unterschreibe ich sofort und ohne Einschränkungen!!
 undnu, vor 3 Tagen

Der gemeine (nicht im Sinne von boshaft sondern durchschnittlich/gewöhnlich) Mensch schreit nach der totalen Überwachung. Es geht wohl nicht anders. traurig
 NorisChuck, vor 3 Tagen

@undnu: für mich hat das aber nichts mit Überwachung zu tun. Es geht hier ja nicht drum, WO die fahren (könnte man schon mit GPS überwachen), sondern WIE!
Man sollte einfach an den gesunden Menschenverstand appellieren, oder an Anstand, oder an soziales Verhalten. Oder einfach den Rennjungs sagen, das sie morgens ihren A...h 10 Minuten früher lüften sollen, um nicht so unter Zeitdruck zu stehen.
 undnu, vor 3 Tagen

gesunder Menschenverstand :-)
 hanswurst1, vor 3 Tagen

Ein kurzes Mail an die "beworbene" Firma mit Uhrzeit und Kennzeichen trägt sicherlich zur internen Reputation der betroffenen Akteure bei....
 undnu, vor 3 Tagen

@NorisChuck
Du bist zu gut für diese Welt. Die Autofahrer wissen genau was sie tun und sie tun es mit Absicht. Die Nichteinhaltung von Regeln, mag es sich um Geschwindigkeit, Abstand, Handy, rechts Überholen, usw. handeln, erfolgt ganz bewusst und aus Egoismus und Rechthaberei. Das hat nichts mit "zu spät aufgestanden" zu tun. Durch die vermeintliche Anonymität im Auto lassen viele alle Hemmungen fallen und leben ihre Egoismus aus. Der deutsche Oberlehrer ist auch mit dabei.

Ich wünsche euch allen ein unfallfreies und sonniges Wochenende.
 Alpes1, vor 3 Tagen

@NorisChuck
wie und warum sollen das ausgerechnet die CEO's, GF's und andere sog. Chefs vermitteln, die repräsentieren doch in vielen Fällen die "Tätergruppe"; also nicht den Bock zum Gärtner machen
Schönes WE
 Manta1, vor 3 Tagen

@Alpes: die Vertreter der Firma haben durchaus ein Interesse daran, wie die Firma außen vertreten wird. Daher macht es schon Sinn sich darüber Gedanken zu machen bzw. Mitarbeiter zu sensibilisieren und ggf. m.E. auch zu sanktionieren. Denn auch das trägt zum Image einer Firma bei. Oder wieso meinst du, hat nicht selten Fehlverhalten von MA in sozialen Netzwerken, wenn es auf die Firma abfärbt, auch Konsequenzen für diese? Oder weshalb oftmals der Disclaimer bei Firmen oder Werbespots, dass das gesagte der Person nicht automatisch die Haltung der Firma wiederspiegelt?

Auf meiner Strecke gibt es auch zwei drei Firmenwagen, beides Baufirmen, deren Mitarbeiter mit ihren Dienstwagen sehr negativ auffallen. Und das Verhalten im Verkehr führt nun dazu, dass man dieses auf den Rest der Firma überträgt. Schon hat man eine negative Konnotation.
 Alpes1, vor 3 Tagen

@Manta1
ich dachte jetzt auch eher an die vielen, nicht über "Aufkleber" oder ähnliches zu identifizierenden Fahrzeuge, deren Fahrer jeden morgen anonym durch abenteuerliche und menschenverachtende Fahrweise auffallen. Ich muss zum Glück nur bis Wasserbillig bzw. Grevenmacher und fahre Autobahn nur höchst selten; es ist mir einfach zu gefährlich-und es ist eine Illusion zu glauben, dass es jemals besser wird.
 Vera79, vor 2 Tagen

@Hr. Ex-Karateweltmeister:
Die STVO gilt ja nur für den deutschen Teil der Strecke aber grundsätzlich gebe ich ihnen in einigen Punkten recht. Aber ich bitte zu bedenken: Nicht alle Firmenwagen sind als solche identifizierbar. Ich stelle meinen Angestellten insgesamt 8 Firmenwagen zur Verfügung, keiner ist erkennbar. Wir haben noch 2 Poolfahrzeuge an denen aus steuerlichen Gründen die Firma erkennbar sein muss.
ABER: ich habe in meiner Firma mit meinen Angestellten eine freiwillige Vereinbarung ausgearbeitet bei der jeder sich verpflichtet sich immer im Rahmen der gesetzlichen Regeln im Straßenverkehr zu verhalten und rücksichtsvoll zu agieren. Jedes Jahr wird das Anfang Januar von Allen unterschrieben und wenn ich als AG keine Post von irgendwelchen Verfolgungsbehörden bekomme gibt's die Sommerfeier zu 100% von der Firma gesponsert.
 NorisChuck, vor 7 Stunden

Hallo Vera,
(wir sind zwar nicht immer einer Meinung, aber ich glaube wir waren beim "Du". Sag Bescheid wenns ein Problem ist!)
Zum Thema:
Also ehrlich gesagt, so wie du das handhabst, ist das vorbildlich! Und das ist ehrlich gemeint. Leider wohl eher die Ausnahme!
Mich nervt halt der aggressive Verkehr bzw. das Verhalten einiger Verkehrsteilnehmer zunehmend. Nach fast 15 Jahren L ist gefühlt entweder meine Belastbarkeit gesunken oder aber es liegt wirklich am Fahrstil vieler Verkehrsteilnehmer.
Obs beschriftete Fahrzeuge oder inkognito ist, macht für mich keinen Unterschied; die meisten Autos, die mit gelbem Kennzeichen morgens Richtung L und abends entgegengesetzt unterwegs sind, fahren "anders". Ein Aspekt dürfte dabei wohl auch sein, dass evtl. der Chef Sprit- Reifen- und Bremsenrechnungen bezahlt.
Jedenfalls habe ich sowohl schonmal bei einem "Chef" angerufen, mit durchaus positiver Resonanz, als auch schon persönlich einen dieser "Top-Driver" an der Tankstelle "angesprochen" (=rund gemacht).
Leider bietet sich nicht oft die Gelegenheit, den persönlichen Kontakt herzustellen. Schade.