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Mobilität

Aus für Tanktourismus in Luxemburg

Es lohnt sich nicht mehr: Luxemburg will sich vom Tanktourismus verabschieden.

Veröffentlicht par KaptanListe die 28/11/2016 | 16.972 Ansichten

Tagtäglich fahren viele Menschen “mal schnell über die Grenze”, um in Luxemburg billiger zu tanken.
Auch Grenzgänger tanken selbstverständlich im Großherzogtum.
Schließlich kann die Differenz von Benzin oder Diesel gegenüber Deutschland schonmal 20 Cent pro Liter betragen.

Doch Medienberichten, die sich auf Ergebnisse einer aktuellen Studie beziehen, soll damit bald Schluß sein.
Hintergrund sind Pläne Luxemburgs, sich von fossilen Brennstoffen weiter zu Distanzieren.
Davon betroffen wäre dann auch der Tanktourismus.

Die Gesundheit und die Umwelt leiden unter dem CO2-Ausstoß durch fossile Energieträger – auch jenseits von Luxemburg.
Durch Spritexport und den Tanktourismus verlassen drei Viertel des verkauften Sprits das Landund schaden außerhalb des Landes der CO2-Bilanz.
Und dafür muss der Staat Hunderte Millionen Euro im internationalen CO2-Handel zahlen.
3,5 Milliarden Euro Ausgaben stehen 2,1 Milliarden Euro Einnahmen gegenüber.

Es dürfte spannend sein, wie die Regierung auf die Studie reagiert.
Sollte Luxemburg die Preise für Treibstoff deutlich anziehen, wären davon besonders die Grenzgänger betroffen.
 
 
 

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Anderswo im Internet

Vera79
995 Kommentare
Vor 4 Jahren

Da hätte ich aber gerne Belege für deine Behauptung zum Thema Frachtschiffe.
Was mich am meisten interessiert: Wie gross ist eigentlich immer diese berühmte "kleine Mann". Ich bin ja 1,73 m gross ... dann bin ich nicht Zielgruppe :-)

Vera

Schaoten
441 Kommentare
Vor 4 Jahren

@Vera79: Hier ein Beispiel...gibt genug Artikel im Internet:
http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-1229857/How-16-ships-create-pollution-cars-world.html

Es kamen dazu auch schon diverse Doku's auf 3Sat....

obitwo
301 Kommentare
Vor 4 Jahren

Wobei es in dem Artikel eher um "sulphur" geht, chemisch "S". Dies ist im CO2 nicht vorhanden.

"As ships get bigger, the pollution is getting worse. The most staggering statistic of all is that just 16 of the world’s largest ships can produce as much lung-clogging sulphur pollution as all the world’s cars."

Vera79
995 Kommentare
Vor 4 Jahren

@Schaoten: Danke, das habe ich noch nicht gewusst, guter link und ich werde mich mehr in das Thema einlesen.
Zum einen hat obitwo auch Recht denn es geht um Schwefel und nicht CO2; zum anderen steht da nix zum Thema Mehrwertsteuern.
@Brano81: Dann kauf dir eben ein Auto mit einer TCO die du dir leisten kannst oder fahr weniger ...

mimsafreddi1
986 Kommentare
Vor 4 Jahren

Auch ich freue mich, wenn ich weniger für den Sprit ausgeben muss, aber mein grünes Gewissen sagt mir, dass er nach wie vor zu billig ist.
Wir versuchen so oft wie möglich gemeinsam zu fahren (5 Personenhaushalt, d.h. Auto ist voll ausgelastet). Fernziel: Alle benutzen Öffis (was mit 2 kleinen Kindern aber nicht so einfach ist).

info
2771 Kommentare
Vor 4 Jahren

Euch ist aber klar das bei den Öffis die Angaben zum CO2 genau so lächerlich sind wie bei den Autos?

Bei Bus und Bahn wird der Verbrauch auf die Anzahl der maximalen Fahrgäste geteilt, das ist natürlich Quatsch. Im Vergleich berechnen wir den CO2 Ausstoß beim Auto ja auch nicht auf die Anzahl der Sitzplätze. Tatsälich liegen die Auslastungen für Bus und Bahn aber deutlich unter 50% in Deutschland und damit ist der Schadstoffausstoss pro km doppelt so hoch pro Fahrgast wie angegeben.

Im übrigen schneidet ein modernes sparsames Auto besser ab als Bus und Bahn sofern das Auto voll besetzt ist. Bei Bus und Bahn hat man ja eher weniger Einfluss auf einen 100% Nutzungsgrad.

Bahn 40g und Bus hat 20g je km, es gibt durchaus Autos unter 100g / km und 5 Sitzplätzen.

Schaoten
441 Kommentare
Vor 4 Jahren

@Vera79 und obitwo
Stimmt - wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Ich hatte nur schnell auf die Ueberschrift geachtet. Wenn gewünscht, kann ich aber der guten Ordnung halber gerne noch links zur CO2 Emission posten...

mimsafreddi1
986 Kommentare
Vor 4 Jahren

@info: Dann sag' ich's mal so: Fernziel ist, die Busauslastung tu optimieren. Es spart ja doch auch einiges an Nerven und man kann die Zeit sinnvoll nutzen.