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Mobilität

Vollsperrung B 419 – Sanierungsarbeiten zwischen Wellen und Temmels beginnen

Die Vollsperrung wird bereits am 12. September aufgebaut und aktiviert. Der Turbo-Kreisel bei Möbel Martin in Konz ist hingegen wieder für den Verkehr freigegeben.

Veröffentlicht par Eddy Thor die 10/09/2021 | 819 Ansichten

Grenzgänger werden die viel befahrene Pendlerstrecke über Konz und Temmels noch etliche Wochen nicht nutzen können.

Turbokreisel wieder freigegeben

Zwar ist der Turbokreisel in Konz, der einige Zeit für eine Vollsperrung mit entsprechenden Staus gesorgt hat, seit Donnerstag wieder für den Verkehr freigegeben – aber Anfang kommender Woche beginnt die Sanierung der B419 zwischen Temmels und Wellen.

Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben des Arbeitsschutzes und der gesetzlichen Vorgaben der Verkehrsregelung in Baustellen können die Arbeiten nur unter Vollsperrung ausgeführt werden.

Die Umleitung erfolgt über die L 135 – Nittel – K 110 – Onsdorf – Tawern – L 136 – Temmels – B 419.

Vollsperrung bis mindestens Ende Oktober

Die vorgesehene Bauzeit beträgt sechs Wochen, so dass die Arbeiten aller Voraussicht nach Ende Oktober 2021 zum Abschluss kommen.

Die durchzuführenden Bauleistungen in diesem 1,7 km langen Abschnitt sind sehr umfangreich.
Zunächst muss die vorhandene Schutzplankenanlage abgebaut und die vorhandenen Bankette zurückgebaut und entsorgt werden.
Dann wird der Asphaltbelag abgefräst, vorhandene pechhaltige Schichten werden ausgebaut und entsorgt.
Der beidseitig vorhandene marode Betonrandbalken wird ebenfalls zurückgebaut.
Die Unterlage der Fahrbahn bildet eine verfestigte Hochofenschlacke.
Diese muss vor dem Aufbringen des neuen Frostschutzmaterials, welches zur Neuprofilierung der Straße erforderlich wird, entspannt werden.
Nachdem die Straße in ihrem neuen Profil hergestellt ist, wird ein 3-lagiges 26 cm starkes Asphaltpaket aufgebracht.
Die Ränder der neuen Fahrbahn werden durch ein beidseitiges Betonbankett geschützt.
Weiterhin wird am Parkplatz durch einen entsprechenden Erdabtrag der Retentionsraumverlust des Hochwasserquerschnittes der Mosel ausgeglichen.
Entwässerungs-, Beschilderungs-, Landschaftsbau-, Markierungs- und Schutzplankenarbeiten müssen ebenfalls in diesem Zeitraum erledigt werden.

Die Kosten für die Bauarbeiten belaufen sich auf rund 1,1 Mio. Euro und werden vom Bund getragen.

Weitere Informationen zur Verkehrsführung können kurz vor Beginn der Arbeiten dem Mobilitätsatlas unter www.verkehr.rlp.de entnommen werden.

 

 

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