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Mobilität

Bahnausbau Trier-Lux immer konkreter

Der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke zwischen Trier und Luxemburg könnte bereits im Jahr 2014 abgeschlossen sein. Ganz ohne Vollsperrung der wichtigen Verbindung werden die Bauarbeiten aber wohl nicht ablaufen.

Veröffentlicht par KaptanListe die 18/08/2011 | 1.783 Ansichten

Wie dem Bundestagsabgeordneten für Trier und Trier-Saarburg, Bernhard Kaster, von der Deutschen Bahn AG mitgeteilt wurde, beginnt das Planfeststellungsverfahren für die zweigleisige Ausbaumaßnahme auf der Strecke Trier-Luxemburg noch in diesem Jahr.

Auch die Absichtserklärung des Bundesverkehrsministeriums (BMVBS) mit dem Großherzogtum Luxemburg werde laut dem Sonderbeauftragten für Politik des Bahnvorstands, Georg Brunnhuber, noch 2011 unterzeichnet.
Bernhard Kaster freut sich, „dass es voran geht beim zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke“.

Derzeit finden Gespräche zwischen beiden Ländern statt. Bereits im Oktober des vergangenen Jahres hatten sich Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer und sein luxemburgischer Amtskollege Claude Wiseler über eine gemeinsame Finanzierung des 19-Millionen-Euro-Projekts geeinigt.
Man hatte sich im Grundsatz darüber verständigt, dass die Bundesregierung 10 Millionen Euro beisteuern wolle, das Großherzogtum 8 Millionen Euro und das Land Rheinland-Pfalz 1 Million Euro.
„Auf die Unterzeichnung der angestrebten Absichtserklärung folgen dann die konkreten Finanzierungsverträge zwischen Bund/Land und Bahn“, erläutert der CDU-Parlamentarier.
Wichtig für Kaster ist, dass die DB Netz AG unabhängig davon die Planungen für die Maßnahme jetzt zügig fortführt. Dennoch kritisiert Kaster, dass die gesamte Umsetzung des Projekts von einer Absichtserklärung über die Finanzierungsvereinbarung bis hin zur Planfeststellung zu lange dauert.

Die DB AG hat dem Parlamentarischen Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag zudem versichert, dass – ausgehend von einer ca. vierzehnmonatigen Dauer des Planfeststellungsverfahrens – eine Inbetriebnahme 2014 unter Vollsperrung von mehreren Monaten erreichbar sei.
Da sowohl Deutschland, als auch Luxemburg dies ablehnen, überarbeitet die Bahn derzeit ihre Planungen im Hinblick auf eine Verkürzung der Vollsperrung.

Quelle: www.bernhardkaster.de
  

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