icon recherche
Mobilität

Bahnverbindungen weden ausgebaut

Gute Nachrichten für Grenzgänger, die mit der Bahn nach Luxemburg fahren - und für alle Trierer, die von der Abkopplung des Fernverkehrs von der Moselstadt betroffen waren!

Veröffentlicht par KaptanListe die 19/03/2015 | 3.997 Ansichten

Überraschend gute Nachrichtes gibt es in Sachen Trier und Bahnverkehr zu vermelden!

So sieht eine neues Abkommen zwischen Trier und Luxemburg vor, die Trierer “Weststrecke” zu reaktivieren.
Am Mittwoch wurde im Regierungsrat von Luxemburg die entsprechende Vereinbarung zwischen beiden Ländern getroffen.
Die “Vereinbarung über zusätzliche Leistungen im Schienenpersonennahverkehr zwischen Wittlich (D) und Dommeldange (L) und Einbeziehung der Weststrecke in Trier zwischen den zuständigen Behörden des Großherzogtum Luxemburgs und der Bundesrepublik Deutschland” soll zeitnah unterzeichnet werden.
Daür will auch das Bundesland Rheinland-Pfalz kräftig investieren und 20 Millionen Euro in die Haltestellen in Trier pumoen – und außerdem die Kosten für die zusätzlichen Züge zwischen Wasserbillig und Wittlich tragen. 

Trier wieder ans Fernverkehrsnetz

Die Stadt Trier wird wieder ans Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn angeschlossen.
Zum Ende des letzten Jahres hatte die Bahn unter großem Protest der Region und Luxemburgs sämtliche IC-Verbindungen aus Trier gestrichen.
Im Rahmen der “größten Serviceoffensive aller Zeiten” sollen Intercity-Züge in Zulunft wieder durch Trier rollen.

Die Intercitys sollen dabei mindestens im Zwei-Stunden-Rhythmus fahren, wie die Bahn am Mittwoch nach ihrer Aufsichtsrats-Sitzung in Berlin mitteilte.

Die wichtigsten Veränderungen der Bahn im Überblick:

  • Häufiger, schneller, direkter, komfortabler und präsenter in der Fläche: DB baut bis 2030 Fernverkehrsangebot um 25 Prozent aus • Fünf Millionen Einwohner neu am Fernverkehrsnetz • 50 Millionen zusätzliche Reisende pro Jahr sollen gewonnen werden • Investitio-nen von 12 Milliarden Euro • Einsparung von 1,7 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr • Entspricht jährlichem Ausstoß von 600.000 Autos
  • Neues ICE-Netz: Bis 2030 über 150 Fahrten pro Tag mehr als heute • Bis zu zwei ICE-Verbindungen pro Stunde zwischen Metropolen • Ab 2016 erhebliche Reisezeitverkürzungen durch Inbetriebnahme neuer Strecken • Flottenausbau auf 360 ICE-Züge • Einführung kostenloses WLAN und Bord-Infotainment in der 1. und 2. Klasse
  • Neues IC-Netz: Bis 2030 Anbindung von nahezu allen deutschen Großstädten im Zwei-Stunden-Takt • 190 neue Direktverbindungen aus der Fläche in die 50 größten Städte • Einsatz von 120 neuen Doppelstock-Zügen mit moderner Bordtechnik für Telefon- und Internetnutzung • Günstigere Sparpreise ab 19 Euro
  • Faire Preise: BahnCards 25, 50 und 100 bleiben unverändert • Künftig auch mit drei Monaten Laufzeit • Ab 2016 Sparpreise für ICE und IC bis kurz vor Abfahrt buchbar • Kostenlose Sitzplatz-reservierung künftig in allen Fernverkehrstickets enthalten

 Die Bahn hat zu ihrer Serviceoffensive einen Imagefilm ins Internet gestellt.
 

 

 

Zweimal die Woche , Erhalten Sie den kostenlosen Newsletter von diegrenzgaenger.lu

Anderswo im Internet

rollenderrubel
378 Kommentare
Vor 6 Jahren

@Bus118, macht doch nix, gibt ja auch Fernbusse ;-)

Ansonsten bin ich großer Befürworter der russischen Breitspur. Russische Züge sind viel bequemer und mit einem Güterwaggon kann man viel mehr transportieren. ;-) Wenn Putin mit der Breitspur noch die russischen Preise, Pünktlichkeit und Service mitbringt, kann die eisenbahnmäßige Annexion gerne kommen. Aber nur die. :-)

Sebastian79
2 Kommentare
Vor 6 Jahren

Wer hat für diesen Artikel bezahlt?! ;-) "Gute Nachrichten" ... "betroffen waren"... auch wenn es bei der Bahn ja immer mal wieder zu Verzögerungen kommt, aber diese "Nachricht" kann man wohl noch 15 Jahre lang als "Ausfall" einordnen.

Sarceni
111 Kommentare
Vor 6 Jahren

@Garlic "...was hat man an der Porta Nigra davon, wenn alle zwei Stunden ein ICE kommt, der aber unter dem Strich ab der/bis in die Gegend von Koblenz auch nicht schneller fahren kann als jeder Regionalexpress, "

Vorteile:
- von der Ausstattug her sind Fernzüge oftmals bequemer als Regionalzüge
- umsteigefreie Verbindung wie früher z.B. nach Köln, oder wie noch früher nach Frankfurt/M. und Berlin

Umsteigen zu müssen erhöht das Risiko, den Anschluss zu verpassen!
Wenn du am späten Abend verspätet in Koblenz ankommst und der Zug nach Trier konnte "leider" nicht mehr warten, dann geniesst du "Coblence by Night"

PsstGeheim
693 Kommentare
Vor 6 Jahren

Jetzt aber mal im Ernst, Trier liegt am Arsch Deutschlands und ist nur eine Großstadt per Definition weil man es durch die Nähe zu Lux und Anmeldezwang (Zweitwohnsitzsteuer) für Studenten im Laufe der Jahre geschafft hat, >100.000 EW zu kommen. Die Bahn hat das halt erkannt und weiss, das der Trierer durch niedrige luxemburger Spritpreise lieber Auto fährt und die Touristen ebenso oder mit Bussen kommen. Etwas polemisch, aber ist doch so.