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Mobilität

Blitzer: Die sieben häufigsten Fragen

Bite lächeln: Hier gibt es Infos zu den häufigsten Fragen rund um das Thema Blitzer in Deutschland.

Veröffentlicht par KaptanListe die 08/09/2015 | 1.653 Ansichten

Sind die Messgeräte zuverlässig? 

Die sind in der Regel korrekt. Nur in wenigen Fällen lassen sich technische Fehler oder eine falsche Bedienung nachweisen. Wenn Sie aber überzeugt sind, dass etwas nicht stimmt, sollten Sie Ihren Anwalt Akteneinsicht nehmen lassen und mit ihm besprechen, ob sich ein Sachverständigengutachten lohnt.

Kann ich mein einmonatiges Fahrverbot in eine höhere Geldbuße umwandeln? 

Nur, wenn Sie gute Gründe haben: Insbesondere, wenn Ihnen die Kündigung Ihres Arbeitsplatzes droht, weil Sie nicht Auto fahren dürfen. Dann kann gegen eine höhere Geldbuße – meist wird verdoppelt – vom Fahrverbot abgesehen werden. Aber: sich freikaufen geht nicht.

Ich habe wegen 13 km/h zu viel kein Verwarnungsgeld, sondern gleich einen teuren Bußgeldbescheid bekommen. Warum? 

Das kann passieren, wenn das Verwarnungsgeldschreiben in der Post verloren geht – das wertet die Behörde als “nicht bezahlt” und erlässt einen Bußgeldbescheid: Dann werden neben 25 Euro Strafe auch 28,50 Euro Verfahrenskosten fällig – die erstattet allerdings der Rechtsschutz.

Ich bin ein 18-jähriger Fahranfänger und mit 21 km/h geblitzt worden. Verlängert sich meine Probezeit? 

Ja, von zwei auf vier Jahre. Außerdem müssen Sie ein Aufbauseminar in einer Fahrschule besuchen. Kosten: circa 250 Euro.

Ich musste schnell zum Flieger. Komme ich damit um ein Fahrverbot herum?

Nein, wenn es sonst nichts Entlastendes gibt. Im Gegenteil: Sie geben zu, dass Sie absichtlich zu schnell gefahren sind. Und bei Vorsatz wird die Geldbuße verdoppelt.

Ich habe das Tempo-30-Schild glatt übersehen. Lohnt sich ein Einspruch? 

Kaum. Die Frage ist, ob das Schild ausreichend gut zu erkennen war – das prüft die Polizei, wenn sie die Messstelle einrichtet.

Reicht ein schlechtes Foto? 

Das Foto muss eine zweifelsfreie Identifizierung erlauben. Bleiben beim Gericht Bedenken, stellt es das Verfahren ein. Allerdings droht dann eine Fahrtenbuchauflage.

 

 

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