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Mobilität

Bürokratie hemmt ÖPNV nach Luxemburg

Der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr hat eine erneute Verzögerung für den Start der Weststrecke zwischen Trier und Luxemburg bekant gegeben.

Veröffentlicht par KaptanListe die 13/07/2015 | 2.582 Ansichten

 Es wird wohl noch länger dauern, bis mehr Grenzgänger auf die Bahn umsteigen und die Westtrasse zwischen Trier und Luxemburg nutzen können.

Das meldet der SWR und bezieht sich auf Abgaben des Zweckverband Schienenpersonennahverkehr in Koblenz.

Demnach werden erst im Jahr 2010 Personenzüge auf der Weststrecke fahren können – frühestes.
Dem Bericht zufolge verzögert sich der Start also um weitre zwei Jahre.

Als Hintergrund hat der Verband aufwendige Genehmigungsverfahren für neue Haltestellen angegeben, von denen fünf entlang der neuen Weststrecke geplant seien.
So gebe es zum Beispiel bei der geplanten Haltestelle an der Trierer Kaiser-Wilhelm-Brücke Bedenken in Bezug auf Hochwasser und Denkmalschutz.
EIne entsprechend notwendige Prüfung durch das Eisenbahn-Bundesamt könne dauern.

Immerhin: Dem Bericht des SWR zufolge soll ab 2018 ab dem Trierer Hauptbahnhof eine zusätzliche Regionalbahn die bestehende Bahnverbindung zwischen Trier und Luxemburg verstärken.
Der soll dann bis zum Kirchberg fahren.   

HIntergrund:

Als neue Haltestellen für die Westtrasse sind geplant: Ehrang-Hafenstraße, Kaiser-Wilhelm-Brücke, Römerbrücke, Euren-Eisenbahnstraße und Zewen-Kantstraße.
Die Landesregierung hat angekündigt, für den Bau der Haltepunkte und eines neuen Überleitungsgleises bis 2018 19 Millionen Euro bereitzustellen, während die Stadt jeweils für die Erschließung und die Umfeldgestaltung zuständig ist.
 
 

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JoMaDa
4 Kommentare
Vor 5 Jahren

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rollenderrubel
378 Kommentare
Vor 5 Jahren

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@MrGarlic und vor allem @topic:

Das stand schon vor Wochen in der Trierer Rathauszeitung, dass das vor Ende 2020 mit Personenverkehr nix wird. Wäre ja auch zu einfach, eine 50 km lange, eigentlich schon vorhandene Strecke, schneller in Betrieb zu nehmen.

Ich kann nur sagen: Rechnet und plant einfach nicht damit.

Es gäbe übrigens einfacherere Lösungen ohne aufwändige neue Infrastruktur. Die französische und belgische Seite machen es vor:
- Ausbau der Busse (neue Linien/Ausbau der besetehenden Linien, so wie vor Kurzem mit der Linie 300 erfolgt);
- Attraktiveres und einfachereres vereinheitlichtes Preissystem (so kann man jetzt mit den luxemburgischen Fahrscheinen nach Arlon fahren - das wär doch mal was für Trier. Ja, ja, ich träume weiter...)

zielgerade
32 Kommentare
Vor 5 Jahren

Das Problem in der Region ist, dass Bus und Bahn in der Region Trier nicht vertaktet sind. Ein Mitfahrer aus Konz-Könen hat es eine Weile versucht, aber der Bus fährt von Könen nur zum Konzer Marktplatz. Dann musste der Gute immer 400m sprinten, um den Zug wenige Minuten später vom Bahnhalt Kreuz Konz abfahrend zu kriegen. Das macht natürlich niemand lange mit. Hier gibt es noch einiges an Verbesserungspotential.
Auf der anderen Seite finde ich es zu kurz gesprungen, nach immer mehr grenzüberschreitenden Buslinien zu rufen. Verbindungen mit Umsteigen können attraktiv sein. In Luxemburg gibt es ja erste Ansätze dafür. Da muss man schon ÖPNV-Autist sein, um nicht in der Lage zu sein, sie nicht nutzen zu können.