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Mobilität

Dobrindt zu Moselaufstieg und Maut

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat der Region einen Besuch abgestattet und sich für den Moselaufstieg ausgesprochen. Eine klare Absage gab es an eine Sonderregelung für die Großregion bezüglich der Maut.

Veröffentlicht par KaptanListe die 13/03/2015 | 2.987 Ansichten

Alexander Dobrindt hat sich bei seinem Besuch in Trier unter anderem zu den Verkehrsthemen Moselaufstieg und Maut geäußert.
Auf Einladung von Bernhard Kaster war der Bundesverkehrsminister in die Region gereist.

Demnach soll es bei der geplanten Pkw-Maut keine Sonderregelungen für die Grenzregion geben.
Dobrindt sagte, die jetzt geplante Maut berücksichtige schon die Grenzregion Trier-Luxemburg: Es gebe genügend Möglichkeiten, auf mautfreie Bundesstraßen auszuweichen. Weitere Ausnahmen werde es nicht geben.
IHK und Einzelhändler in der Region Trier befürchten, dass Kunden aus Luxemburg wegen der Maut ausbleiben könnten.
Auch Bernhard Kaster zeigte sich wenig begeistert.
Mit der Maut werde wieder eine Art Grenze eingeführt, so Kaster.
Wenig begeistert fielen auch die ersten Reaktionen aus Luxemburg aus.
Im Internet fordern einige Luxemburger jetzt eine Maut für Luxemburg.
Eine entsprechende Petition, die besonders Grenzgänger treffen sollte, war vor einigen Wochen gescheitert.

Alexander Dobrindt sprach sich bei seinem Besuch hingegen für den Bau des sogenannten “Moselaufstiegs” aus, also einer Westumfahrung Triers.
Eine mögliche Realisierung einer Verbindung von der Mosel zwischen Konz und Wasserlisch hoch zur A64 soll neu bewertertet werden.
Das Verkehrsministerium habe vom Land die Planungsunterlagen für das Projekt Moselaufstieg angefordert, um bis zum Herbst zu bewerten, in welcher Dringlichkeit das Projekt in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen werde, so der Minister.

 

 

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LuxRacer
122 Kommentare
Vor 6 Jahren

...sehe das auch wie Bus118, immerhin wird noch drüber geredet, von Taten kann leider keine Rede sein. Nachhaltigkeit hin oder her, hier müssen eigentlch "kurzfristige" und bezahlbare Lösungen her aber leider siehts ja da auch schlecht aus. Die neue Brücke in Grevenmacher sieht immerhin gut aus (toll) hätte aber weiter runter Richtung Mertert gehört. Die Verkehrssituation konnte sich logischerweise nicht verbessern (oh Wunder) und man kann eigentlich nur den Kopf schütteln. Ist das denn wirklich alles so schwer?

Garfield81
81 Kommentare
Vor 6 Jahren

Die Entfernung zwischen der B 419 und N 1 über den Hafen Mertert beträgt ca. 450 Meter. Nur die Auffahrt zur B 419 sollte von Deutschland erstellt werden. Luxemburg übt an der Mosel die Brückenhochheit aus. Außerdem würde der Luxemburgische Grenzort Grevenmacher um 9.100 Fahrzeuge und der Moselort Temmels um 7.500 Fahrzeuge innerhalb von 24 Stunden entlastet (lt. Gutachten von Modus Consult).

Garfield81
81 Kommentare
Vor 6 Jahren

Die Entfernung zwischen der B 419 und N 1 über den Hafen Mertert beträgt ca. 450 Meter. Nur die Auffahrt zur B 419 sollte von Deutschland erstellt werden. Luxemburg übt an der Mosel die Brückenhochheit aus. Außerdem würde der Luxemburgische Grenzort Grevenmacher um 9.100 Fahrzeuge und der Moselort Temmels um 7.500 Fahrzeuge innerhalb von 24 Stunden entlastet (lt. Gutachten von Modus Consult).