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Mobilität

Luxemburger baut Unfall mit Lamborghini und wollte noch bis Berlin fahren

Auf dem Weg von Luxemburg nach Berlin krachte der Fahrer mit seinem 300.000 Euro Boliden in die Leitplanke - und fuhr mit diesem Schaden weiter, bis ihn die Polizei schließlich bei Jena stoppte (Foto: Polizei Thüringen).

Veröffentlicht par KaptanListe die 01/04/2016 | 3.775 Ansichten

Wie die Autobahnpolizei in Thüringen mitgeteilt hat, wurde die Beamten am Donnerstagnachmittag von anderen Verkehrsteilnehmern darüber informiert, dass auf der Autobahn 4 bei Erfurt ein Lamborghini mit erheblichen Unfallschäden über die Piste schleiche.

Die Polizisten konnten den Wagen schließlich bei Jena stoppen.
Der 700 PS starke und über 300.000 Euro teure Lamborghini Aventador LP700-4 hatte nur noch ein schrottreifes Heck.
Auch im Frontbereich war der Wagen beschädigt.

Der 53 Jahre alte Fahrer aus Luxemburg sagte den Polizisten, er sei eben in Hessen in die Leitplanke gefahren und jetzt auf dem Weg nach Berlin.
Er fahre diese Strecke regelmäßig, habe sich auf der regennassen Fahrbahn wohl doch etwas überschätzt.
Beim Beschleunigen sei das Auto ins Schleudern geraten und in die Leitplanke geprallt. Das er hätte die Polizei informieren müssen, sei ihm nicht bewusst gewesen, sagte er.

In Hessen entdeckten Beamnte dann auf der Autobahn 5 unweit des Hattenbacher Dreiecks die Unfallstelle mit drei zerstörten Leitplanken.

Gegen den 53-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Unfallflucht eingeleitet.
Die zuständige Staatsanwaltschaft in Hessen legte eine Sicherheitsleistung in Höhe von 2.100 Euro fest. Der Mann zahlte gleich.
Weiterfahren durfte er trotzdem nicht. Sein Auto wurde abgeschleppt.
Den Schaden am Sportwagen schätzt die Polizei auf 45.000 Euro.

 

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